Le­bens­ver­si­che­rer müs­sen de­tail­liert in­for­mie­ren

Mittelschwaebische Nachrichten - - Wirtschaft -

Le­bens­ver­si­che­rer müs­sen ih­re Kun­den nach ei­nem Ur­teil des Land­ge­richts Frank­furt de­tail­liert über ei­nen wich­ti­gen Teil der Ver­zin­sung – die Über­schuss­be­tei­li­gung – in­for­mie­ren. In dem jähr­li­chen Schrei­ben an die Kun­den über den Wert der Po­li­cen müs­sen die Über­schussan­tei­le und/oder dar­in ga­ran­tier­te Teil­be­trä­ge ge­son­dert aus­ge­wie­sen wer­den, sag­te ein Ge­richts­spre­cher am Mon­tag. Ge­klagt hat­te die Ver­brau­cher­zen­tra­le Ham­burg. Das Ur­teil ist noch nicht rechts­kräf­tig. Die lau­fen­de Ver­zin­sung klas­si­scher Le­bens­und Ren­ten­ver­si­che­run­gen setzt sich aus der Über­schuss­be­tei­li­gung und dem Ga­ran­tie­zins zu­sam­men. Die Ver­si­che­rer set­zen die Über­schuss­be­tei­li­gung je­des Jahr, je nach Wirt­schafts­la­ge und An­la­ge­stra­te­gie, neu fest. (dpa)

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