Sa­ta­nist ge­steht Mord vor 16 Jah­ren

Mittelschwaebische Nachrichten - - Panorama -

Knapp 16 Jah­re nach dem Ri­tu­al­mord hat der „Sa­ta­nist von Wit­ten“erst­mals öf­fent­lich die Tat ge­stan­den. Die ak­tu­el­len Vor­wür­fe, aus der Haft her­aus die Er­mor­dung sei­ner Ex-Frau ge­plant zu ha­ben, wies er aber zu­rück. „Das ist Un­sinn“, sag­te er zum Pro­zess­be­ginn vor dem Schwur­ge­richt in Bochum am Mon­tag. Im Pro­zess geht es um ver­such­te An­stif­tung zum Mord. Die Tat soll­te an­geb­lich von ei­ner Brief­freun­din aus­ge­führt wer­den, die­se war je­doch zur Po­li­zei ge­gan­gen. Der 41 Jah­re al­te Mann gab da­ge­gen zu, im Ja­nu­ar 2002 zu Recht we­gen Mor­des ver­ur­teilt wor­den zu sein. Im da­ma­li­gen Pro­zess hat­te er ge­schwie­gen und da­nach ein Buch ge­schrie­ben, in­dem er sei­ne Un­schuld be­teu­ert hat­te. (dpa)

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