Mas­siv stop­pen

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog - Sen­den

Zu „Berlin bremst beim Fa­mi­li­en­nach zug“(Sei­te 1) vom 20. Mai: Ich dach­te, dass der In­halt die­ses Ar­ti­kels zu ei­nem Auf­schrei in der Be­völ­ke­rung führt.

Zur Er­in­ne­rung: 450 000 Flücht­lin­ge sind be­rech­tigt, ih­re Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen nach­zu­ho­len, und ir­gend­wel­che für mich frag­wür­di­gen Ex­per­ten re­den et­was von ei­ner Faust­re­gel von 1,2 An­ge­hö­ri­ge pro Flücht­ling, die den be­reits hier „Ge­lan­de­ten“fol­gen. An­de­re Ex­per­ten nen­nen al­ler­dings ganz an­de­re Zah­len (z. B. 4,5). Das be­deu­tet je nach „Ex­per­ten­schät­zung“ei­ne zu­sätz­li­che Flücht­lings­zahl zwi­schen 550000 und 2000000. Die Kos­ten hier­für be­tra­gen nach mei­ner Schät­zung jahr­zehn­te­lang zwi­schen 15 und 60 Mil­li­ar­den pro Jahr, bis hin zu der Pro­gno­se, dass der Groß­teil der Nach­züg­ler de­fi­ni­tiv nicht an­satz­wei­se in der La­ge sein wird, an­ge­mes­se­ne Ren­ten­an­wart­schaf­ten zu er­wer­ben und letzt­end­lich in der Al­ters­ar­mut und da­mit beim „Amt“lan­den. Von den da­durch ein­tre­ten­den Ver­wer­fun­gen in der Ge­sell­schaft will ich gar nicht re­den. Und gleich­zei­tig noch die täg­li­chen „Er­folgs­mel­dun­gen“über das Auf­grei­fen von Boots­flücht­lin­gen im Mit­tel­meer. Die Flucht­be­we­gun­gen aus Afri­ka müs­sen ganz mas­siv ge­stoppt wer­den. Geb­hard Die­bold,

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