Der bes­se­re Weg

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „St­ein­brück stän­kert ge­gen Schulz“(Sei­te 1) vom 29. Mai: Herr St­ein­brück soll­te sich in sei­nen Äu­ße­run­gen lie­ber zu­rück­hal­ten. Er hat sei­ner­zeit mit sei­ner un­ter Schrö­der auf­ge­kom­me­nen Ab­kehr vom So­zi­al­staat die Zie­le und Wün­sche der SPD-Wäh­ler ver­ra­ten. Er wä­re viel­leicht bes­ser in der FDP auf­ge­ho­ben, die su­chen si­cher noch Ver­tre­ter für das Ka­pi­tal.

Der Ver­such der SPD, mit Schulz wie­der ei­ne Par­tei für die klei­nen Leu­te zu schaf­fen, ist der bes­se­re Weg. Die Wahl von Herrn Schulz zum Par­tei­chef ist der Aus­druck und Auf­trag des Wech­sels der SPD-Po­li­tik. Hof­fent­lich er­ken­nen es auch die Wäh­ler, die mei­nen, CDU/CSU/FDP und auch lei­der die heu­ti­gen Grü­nen sei­en die Al­ter­na­ti­ven, sie ste­hen für För­de­rung des Ka­pi­ta­lis­mus und nicht der „so­zia­len“Markt­wirt­schaft. Nach­den­ken ist an­ge­sagt. Ne­ben­bei be­merkt fra­ge ich mich noch: Wie kann der bis­lang von mir ge­schätz­te Ka­ba­ret­tist Flo­ri­an Schrö­der mit Peer St­ein­brück ge­mein­sa­me Sa­che ma­chen? Bis­lang la­gen da Wel­ten da­zwi­schen, oder lock­te auch hier der schnö­de Mam­mon? Heinz Barth, Augs­burg

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.