Zeu­gin des Ab­wurfs der Hi­ro­shi­ma Bom­be ist tot

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Die Ja­pa­ne­rin Yo­shie Oka, ei­ne wich­ti­ge Zeit­zeu­gin des US-Atom­bom­ben­an­griffs auf Hi­ro­shi­ma, ist tot. Sie starb be­reits am 19. Mai in Hi­ro­shi­ma an Lymph­drü­sen­krebs im Al­ter von 86 Jah­ren, wie ja­pa­ni­sche Me­di­en am Di­ens­tag be­rich­te­ten. Oka war 14 Jah­re alt, als die US-Ar­mee in Hi­ro­shi­ma am 6. Au­gust 1945 die ers­te Atom­bom­be ab­warf. Das Mäd­chen ar­bei­te­te als Te­le­fo­nis­tin in ei­nem un­ter­ir­di­schen Kom­man­do­zen­trum der ja­pa­ni­schen Ar­mee und gab nach dem Atom­bom­ben­ab­wurf als Ers­te ei­ne Mel­dung an ei­ne an­de­re Ar­mee­ein­heit wei­ter. „Hi­ro­shi­ma ist fast voll­stän­dig zer­stört“, be­rich­te­te sie. „Wir wur­den von ei­ner neu­ar­ti­gen Bom­be ge­trof­fen.“(afp)

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