Was ist Herz­in­suf­fi­zi­enz

Mittelschwaebische Nachrichten - - Landkreis -

Un­ter die­sem Fach­be­griff ver­steht die Me­di­zin ei­ne Herz­er­kran­kung, die ge­ra­de bei der im­mer äl­ter wer den­den Ge­ne­ra­ti­on ver­stärkt auf tritt. Es han­delt sich um ei­ne Herz schwä­che, zu­meist ver­bun­den mit Was­ser in den Bei­nen, was viel­fach zu Luft­not und Herz­be­schwer­den führt.

Be­kannt war die­se Er­kran­kung schon vor rund 6000 Jah­ren, und zwar nach Aus­sa­ge von Pro­fes­sor Dr. Wolf­gang von Scheidt, Chef des Herz­zen­trums am Augs­bur­ger Kli­ni kum, als Was­ser­sucht. Be­han­delt wur­de sie von den Ägyp­tern mit ei nem Ge­misch aus Kräu­tern und Bier. Auch noch bei den Rö­mern und bis ins 19. Jahr­hun­dert wa­ren die Pa­ti­en­ten dem Tod ge­weiht.

Erst ab dem Jahr 1950 wur­de die Er­kran­kung als Pro­blem ge­se­hen, so der Chef­arzt. 20 Jah­re nach der ers­ten Herz­trans­plan­ta­ti­on 1967 gab es wich­ti­ge Er­fol­ge zur Be­kämp fung der Herz­in­suf­fi­zi­enz und zwar durch so­ge­nann­te ACE Hem­mer und Be­ta­blo­cker.

Neue Er­kennt­nis­se der For­schung er­wei­ter­ten das ärzt­li­che Wis­sen, wo­bei sich der Kar­dio­lo­ge si­cher ist, dass in na­her Zu­kunft durch­aus „ent­schei­den­de Schrit­te nach vorn“zu er­war­ten sind. (b)

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