Re­gie­rung hält nichts vom FDP Vor­stoß zur Krim

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Nach der Be­zeich­nung der Krim als „dau­er­haf­tes Pro­vi­so­ri­um“durch FDP-Chef Chris­ti­an Lind­ner hat die Bun­des­re­gie­rung ih­re Haltung zu der von Russ­land an­nek­tier­ten ukrai­ni­schen Halb­in­sel be­kräf­tigt. „Russ­land hat mit der Anne­xi­on Völ­ker­recht ge­bro­chen und die eu­ro­päi­sche Frie­dens­ord­nung nach dem Zwei­ten Welt­krieg in­fra­ge ge­stellt“, sag­te Vi­ze-Re- gie­rungs­spre­che­rin Ul­ri­ke Dem­mer. Die Haltung der Bun­des­re­gie­rung und der ge­sam­ten EU sei „völ­lig ein­deu­tig und un­ver­än­dert“. Russ­land hat­te die ukrai­ni­sche Halb­in­sel im Früh­jahr 2014 ins ei­ge­ne Staats­ge­biet auf­ge­nom­men. Die EU hat­te dar­auf Sank­tio­nen ge­gen Russ­land ver­hängt. Lind­ner hat­te sich für ei­ne Kurs­kor­rek­tur im Um­gang mit Russ­land aus­ge­spro­chen. Man sol­le „die Krim zu­nächst als dau­er­haf­tes Pro­vi­so­ri­um an­se­hen“. (afp)

Chris­ti­an Lind­ner

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