„Den Part­ner so neh­men, wie er ist“

Die Czernins aus Ebers­hau­sen ha­ben ein Re­zept für 50 Jah­re Ehe

Mittelschwaebische Nachrichten - - Landkreis -

Ebers­hau­sen 5. Au­gust 1967 Hoch­zeit von Hel­mut und Thea Czernin in der Ul­richs­ka­pel­le in Sei­ferts­ho­fen. An­schlie­ßend Es­sen im Gast­hof Kel­ler in Sei­ferts­ho­fen. – 5. Au­gust 2017 Gol­de­ne Hoch­zeit des Paa­res: glei­che Ka­pel­le, glei­cher Ort, glei­che Gast­stät­te. Neu da­bei: drei Kin­der, acht En­kel, ein Uren­kel.

Et­wa 60 Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge feiern mit den Ju­bi­la­ren, Zu­sam­men­halt wird groß­ge­schrie­ben. „Den Part­ner so neh­men wie er ist, nicht ver­su­chen, ihn zu än­dern“, lau­tet ihr Re­zept für 50 Jah­re Ehe. Thea Czernin, ei­ne Ebers­hau­se­rin, ar­bei­te­te in der Näh­fa­brik in Babenhausen, bis die ers­te Toch­ter kam. Da- nach war sie „Haus­frau, Mut­ter und Oma“. Ne­ben­bei ar­bei­te­te sie stets mit auf dem el­ter­li­chen Hof.

Hel­mut Czernin, mit vier Jah­ren vom Bau­ern­hof im Su­de­ten­land ver­trie­ben, lern­te Schlos­ser bei Men­ge­le und ar­bei­te­te ab 1960 bei Lingl. Bür­ger­meis­ter Her­bert Ku­bicek lobt den Ju­bi­lar über­schwäng­lich: „Hel­mut war in der Ge­mein­de stets ak­tiv. Zum Bei­spiel ist er seit elf Jah­ren Was­ser­wart.“Ku­bicek über­reich­te ei­nen gro­ßen Ge­schenk­korb der Ge­mein­de.

Das Paar bau­te ein statt­li­ches Haus und ge­nießt den wun­der­ba­ren Gar­ten und die Nä­he zu sei­nen vie­len An­ge­hö­ri­gen. (ried)

Fo­to: Jo­sef Osteried

Gol­de­ne Hoch­zeit von Hel­mut und Thea Czernin. Zu den vie­len Gra­tu­lan­ten zäh­len Bür­ger­meis­ter Her­bert Ku­bicek (links) und drei von acht En­keln.

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