Schwe­re Vor­wür­fe im Eier Skan­dal

Mittelschwaebische Nachrichten - - Erste Seite -

Brüssel/Mün­chen Die Aus­ma­ße des Skan­dals um mit dem In­sek­ti­zid Fi­pro­nil be­las­te­te Eier sind mög­li­cher­wei­se weit­aus grö­ßer als bis­her an­ge­nom­men. Der bel­gi­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­ter De­nis Du­car­me er­hob schwe­re Vor­wür­fe ge­gen die Nie­der­lan­de: Die dor­ti­gen Be­hör­den hät­ten be­reits En­de No­vem­ber 2016 von be­las­te­ten Ei­ern ge­wusst, al­ler­dings nicht dar­über in­for­miert. Er be­rief sich auf ein in­ter­nes nie­der­län­di­sches Do­ku­ment, das den bel­gi­schen Be­hör­den vor­lie­ge. Auch die EU-Kom­mis­si­on wuss­te ent­ge­gen ers­ter ei­ge­ner An­ga­ben An­fang Ju­li Be­scheid. Wie Bay­ern mit dem „im­por­tier­ten Pro­blem“der Fi­pro­nil-Eier um­geht, steht auf Bay­ern. Jür­gen Marks schreibt im Kom­men tar, wel­che Rol­le die Ver­brau­cher bei dem Skan­dal spie­len. (AZ)

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