Trick­be­trug mit der 110 im Te­le­fon­dis­play

Mittelschwaebische Nachrichten - - Geld & Leben -

Trick­be­trü­ger ge­ben sich der­zeit am Te­le­fon als Kom­mis­sa­re oder Staats­an­wäl­te aus und ver­su­chen, zur Her­aus­ga­be von Wert­sa­chen zu be­we­gen. Das Per­fi­de dar­an: Im Dis­play er­scheint der Po­li­zei-No­t­ruf 110 oder ei­ne an­de­re ört­li­che Num­mer, weil die Kri­mi­nel­len mit­hil­fe ei­ner be­stimm­ten Tech­nik – des so­ge­nann­ten Call-ID-Spoo­fing – die Num­mern­an­zei­ge ma­ni­pu­liert ha­ben. Tat­säch­lich ru­fen die Tä­ter aber aus dem Aus­land an. Die Po­li­zei hin­ge­gen ruft nie­mals un­ter der Num­mer 110 an und for­dert auch nie­mals Geld, er­läu­tert die Po­li­zei­li­che Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on. Wer nach ei­nem ver­däch­ti­gen An­ruf un­si­cher ist, soll­te sich an das ört­li­che Po­li­zei­re­vier wen­den oder selbst die 110 wäh­len – aber nie­mals auf Wahl­wie­der­ho­lung drü­cken, weil er dann mög­li­cher­wei­se wie­der bei den Be­trü­gern lan­det. (dpa)

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