#un­fol­low­me

Stars set­zen Zei­chen ge­gen Rechts

Mittelschwaebische Nachrichten - - Panorama -

Ham­burg Un­ter dem Hash­tag „#un­fol­low­me“wol­len Pro­mi­nen­te wie die Mu­si­ker Smu­do, Si­do, Jo­han­nes Oer­ding oder die TV-Mo­de­ra­to­ren Klaas Heu­fer-Um­lauf und Ste­ven Gät­jen ein deut­li­ches Zei­chen ge­gen Rechts set­zen. Sie for­dern Fol­lo­wer mit rech­tem Ge­dan­ken­gut da­zu auf, ih­nen nicht mehr in so­zia­len Netz­wer­ken zu fol­gen, wie die Or­ga­ni­sa­ti­on Laut ge­gen Na­zis mit­teil­te.

Die von ihr in­iti­ier­te Ak­ti­on star­te­te am Frei­tag und wird auch von Schau­spie­lern, Sport­lern und Or­ga­ni­sa­tio­nen un­ter­stützt. „In Zei­ten, in de­nen die Fol­lo­wer­zahl für In­flu­en­cer und Ce­le­bri­ties die Wäh­rung für Er­folg ist, setzt #un­fol­low­me ein kla­res Zei­chen“, er­klär­te Jörn Men­ge von Laut ge­gen Na­zis. „Denn Fol­lo­wer zu ver­lie­ren, heißt auch, Er­folg ein­zu­bü­ßen. Und ge­nau das macht die Bot­schaft um­so stär­ker, die un­se­re Un­ter­stüt­zer mit ih­rer Teil­nah­me sen­den.“Smu­do von den Fan­tas­ti­schen Vier, der 134 000 Fol­lo­wer auf Twit­ter hat, sag­te, es ge­be ei­nen Trend zu ver­ba­ler Ge­walt, die tät­li­cher Ge­walt vor­aus­geht. „Das darf nicht pas­sie­ren.“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.