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Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - SACHSEN -

cen­ter um je­de Art von Hil­fe. „Mein Le­bens­lauf und -weg pas­sen in kei­ne Schub­la­de. Das macht vie­les schwie­rig“, sagt er. Seit fast drei Mo­na­ten hat er nach ei­ge­nen An­ga­ben gar kei­ne Un­ter­stüt­zung er­hal­ten. „Ich le­be von der Hand in den Mund. Ich ha­be nichts mehr au­ßer ei­nem klei­nen Kof­fer mit Wä­sche und ei­ner Ta­sche vol­ler Ak­ten. Kein Han­dy. Kein Kon­to. Kei­ne Woh­nung“, sagt er.

Hon­komp kom­men die Trä­nen: „Ich ha­be mei­nen Sohn seit ei­nem Mo­nat nicht ge­se­hen, weil ich kein Geld ha­be, um nach Decín zu fah­ren. Ich ha­be ei­ne Woh­nung in Aus­sicht. Ich be­te zu Gott, dass mir jetzt nie­mand St­ei­ne in den Weg legt und ich mei­nen Jun­gen we­nigs­tens Weih­nach­ten in die Ar­me schlie­ßen kann ...“

Sei­nen in Decín le­ben­den Sohn Do­mi­nik (5) sieht Hon­komp nur spo­ra­disch - auch, weil ihm das Fahr­geld fehlt.

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