Wie gut ken­nen Sie un­se­re Weih­nachts­bräu­che

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - Quiz - Von Pia Luc­che­si

Noch ei­ne Wo­che bis Weih­nach­ten. Die Vor­freu­de steigt. Da­mit die Zeit bis zum Hei­li­gen Abend nicht zu lang wird, prä­sen­tie­ren wir Ih­nen hier ein Quiz über säch­si­sche Weih­nachts­bräu­che und Tra­di­tio­nen. Die Morgenpost am Sonn­tag wünscht Ih­nen viel Freu­de beim Kno­beln und ei­nen be­sinn­li­chen 4. Ad­vent! Ä Gold- und Sil­ber­schät­ze E Se­gen und Klein­geld L Kin­der­reich­tum

2 „Neu­ner­lei“heißt das tra­di­tio­nel­le Hei­lig­abend­ge­richt der Berg­manns­fa­mi­li­en im Erz­ge­bir­ge. Es be­steht aus neun ver­schie­den Spei­sen, die je­weils Er­in­ne­run­gen und Wün­sche et­wa für Ge­sund­heit, Geld oder Lie­be sym­bo­li­sie­ren. Die An­zahl der Spei­sen ist fest­ge­legt. Rei­hen­fol­ge und Aus­wahl sind es je­doch nicht. Fra­ge: Wo­für ste­hen sym­bo­lisch Lin­sen oder Erb­sen im tra­di­tio­nel­len „Nei­ner­laa“? 3 Sü­ße Stol­len ge­hö­ren in Sach­sen zum Weih­nachts­fest da­zu wie Räu­ch­er­ker­zen und Nuss­kna­cker. Das Ge­bäck mit sei­nem schwe­ren He­fe­teig be­steht haupt­säch­lich aus viel But­ter, Milch, Mehl, Ei, Ro­si­nen, Zi­tro­nat, Man­deln und Ge­wür­zen. Fra­ge: Wor­an soll sei­ne Form er­in­nern? U an ei­ne Eis­schol­le Ä an ei­ne Wol­ke R an ein ge­wi­ckel­tes Klein­kind 5 Weih­nachts­märk­te ha­ben in Deutsch­land und ganz be­son­ders in Sach­sen ei­ne lan­ge Tra­di­ti­on. Da­bei kann der Frei­staat mit al­ler­lei Su­per­la­ti­ven auf­war­ten. So­gar der äl­tes­te in ei­ner Chro­nik ge­nann­te Weih­nachts­markt Deutsch­lands öff­net hier sei­ne Pfor­ten. In wel­cher Stadt be­fin­det sich der Markt? H Tor­gau Z Seif­fen P Baut­zen 1 Pflau­men­tof­fel ge­hö­ren in Dresden tra­di­tio­nell zur Weih­nachts­zeit. Die Fi­gur aus ge­trock­ne­ten oder ge­ba­cke­nen Pflau­men ist den sie­ben- bis acht­jäh­ri­gen Kin­dern nach­emp­fun­den, die einst­mals als Hel­fer der Schorn­stein­fe­ger be­schäf­tigt wa­ren. Die Kin­der tru­gen schwar­ze Um­hän­ge mit Ka­pu­ze und kro­chen in die Es­sen und Schlo­te der Häu­ser, um sie von in­nen zu rei­ni­gen. Fra­ge: Aus wel- chen Wor­ten setzt sich der Na­me Pflau­men­tof­fel zu­sam­men? R Pflau­me und Trot­tel P Pflau­me und Pan­tof­fel B Pflau­me und Feu­er­teu­fel 4 Ei­ne jun­ge Frau ver­süßt den Sor­ben in der Lau­sitz die Vor­weih­nachts­zeit. Sie geht stumm von Haus zu Haus, schenkt Kin­dern Sü­ßig­kei­ten und seg­net die Er­wach­se­nen. Da­bei trägt sie ei­ne volks­tüm­li­che Tracht und ei­nen üp­pi­gen Kopf­schmuck mit bun­ten Per­len­bän­dern und ei­nem wei­ßen Schlei­er, der ihr Ge­sicht ver­deckt. Wie heißt die­ses sor­bi­sche Pen­dant von Knecht Rupp­recht? C Wei­ße Da­me T Wunsch­frau G Be­scher­kind 6 Der schö­ne Gör­lit­zer Un­ter­markt dien­te schon vie­len er­folg­rei­chen Hol­ly­wood-Pro­duk­tio­nen als Film­ku­lis­se. Dort wur­den Sze­nen für „Goe­the!“, „Der Vor­le­ser“, „Ing­lou­rious Bas­terds“oder „The Grand Bu­da­pest Ho­tel“ge­dreht. Ge­gen­wär­tig kön­nen Ka­me­ra­teams vor Ort stim­mungs­vol­le Bil­der von ei­nem Weih­nachts­markt ein­fan­gen. Von wel­chem? E dem Brü­cken­markt C dem Wen­zels­markt A dem Schle­si­schen Christ­kin­del­markt

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Puls­nitz ist weit­hin be­kannt als Sach­sens Pfef­fer­ku­chen­stadt. Seit 1558 dür­fen die Puls­nit­zer Bä­cker Pfef­fer­ku­chen über ih­ren ei­ge­nen Be­darf ba­cken - dank ei­nes spe­zi­el­len Pri­vi­legs. Die „Ori­gi­na­len Puls­nit­zer Pfef­fer­ku­chen“ver­dan­ken ih­ren ty­pi­schen Ge­schmack Ge­wür­zen wie Zimt, Kar­da­mom, Fen­chel, Mus­kat­nuss und Ma­cis­blü­te. Fra­ge: Ist wirk­lich auch Pfef­fer in dem Ge­bäck? S ja R nein

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„Drei Ha­sel­nüs­se für Aschen­brö­del“ist ein Kult­film. Im Ad­vent und über die Fei­er­ta­ge flim­mert das Mär­chen auf di­ver­sen TV-Ka­nä­len, und tau­sen­de Fa­mi­li­en ver­sam­meln sich vor dem Fern­se­her, um die rei­zen­de Ge­schich­te aus dem Jahr 1973 zu ge­nie­ßen. In wel­chem säch­si­schen Schloss wur­de die be­rühm­te Sze­ne ge­dreht, in der das Aschen­brö­del nach dem Ball sei­nen Schuh auf der Trep­pe ver­liert? A Schloss Mo­ritz­burg M Schloss Wa­cker­b­arth H Schloss Wee­sen­stein

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Schwib­bö­gen aus Holz oder Me­tall ge­hö­ren hier­zu­lan­de zur Weih­nachts­zeit wie Nuss­kna­cker und Räu­cher­männ­chen. Der äl­tes­te be­kann­te, bo­gen­för­mi­ge Weih­nachts­leuch­ter ent­s­ta­stand im Jahr 1740 A Al­ten­berg als schmie­de­ei­ser­nes­nes Kunst­werk. In wel­wel­cher säch­si­schen E Eh­ren­frie­ders­dorf StaS­tadt? D Jo­hann­ge­or­gen­stadt 10 Ein Schau­kel­pferd mit ei­nem Reiter ge­hört heu­te zu den be­lieb­tes­ten Holz­kunst-Pro­duk­ten aus dem Erz­ge­bir­ge. Die Ge­burts­stun­de des nied­li­chen „Ge­span­nes“schlug im Jahr 1935 in der Werk­statt des Spiel­zeug­fa­bri­kan­ten Max Korb. In wel­chem Ort? S Ann­a­berg N Seif­fen E Ol­bern­hau

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