Tif­fert spricht Kl­ar­text: „Uns feh­len paar Pro­zent“

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - Sport -

AUE - Chris­ti­an Tif­fert ist ein ru­hi­ger Mann. Ihn in Ra­ge zu se­hen, das wer­den wir al­le nicht er­le­ben. Der 34-jäh­ri­ge Dreh- und An­gel­punkt im Au­er Mit­tel­feld bringt so­gar sei­ne Kri­tik so an, dass sie lieb klingt. Aber die Sät­ze, die er nach dem 0:0 ge­gen Düsseldorf sag­te, die sa­ßen ge­ra­de des­we­gen.

Die­se Wor­te sind so ge­schlif­fen, aber sie sind so ge­wählt, dass sie Wir­kung er­zie­len. „An­de­re Mann­schaf­ten“, sag­te er ganz ru­hig, „hät­ten die­se Par­ti­en ge­won­nen. Wir nicht, weil uns die letz­ten zwei oder drei Pro­zent Wil­le fehl­ten.“

Die man­geln­de Chan­cen­ver­wer­tung nerv­te ihn: „Wir dür­fen nicht im­mer nur Chan­cen kre­ieren, wir müs­sen sie auch mal nut­zen. Wir sind schon nicht die Größ­ten, aber wenn dann so ein Ball maß­ge­recht kommt, und da­von ka­men nicht nur ei­ner oder zwei, muss ich ihn rein­ma­chen, dann muss ich mich mal in den Ball mit Wucht rein­schmei­ßen. Ich muss das Tor un­be­dingt ma­chen wol­len. Und das hat mir ge­fehlt, das wa­ren ein paar Pro­zent zu we­nig. Klar, wir ha­ben nicht ver­lo­ren, aber wir hät­ten ge­win­nen müs­sen. Der Punkt war zu we­nig.“nahro

Chris­ti­an Tif­fert re­de­te nach der Null­num­mer ge­gen Düsseldorf Kl­ar­text.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.