„Un­se­re Jungs sind groß­ar­tig“Fren­zel 3. beim Rydzek-Sieg

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - Sport -

ie deut­sche Do­mi­nanz in der nor­di­schen Kom­bi­na­ti­on hat ein neu­es Le­vel er­reicht: An­ge­führt von Jo­han­nes Rydzek, sorg­ten un­se­re Sport­ler beim Welt­cup in Ramsau/Ös­ter­reich für den ers­ten Vier­fach­sieg ei­nes Lan­des seit 20 Jah­ren.

„Hut ab! Un­se­re Jungs sind ein­fach groß­ar­tig“, sag­te Bun­des­trai­ner Her­mann Wein­buch nach der be­ein­dru­cken­den Vor­stel­lung. Zwei Wo­chen nach dem Drei­fach-Tri­umph in Lillehammer setz­te das DSV-Team noch ei­nen drauf. Welt­meis­ter Rydzek (Oberst­dorf) hol­te sei­nen drit­ten Sai­son­sieg vor Fa­bi­an Rieß­le (Breit­nau), Olym­pia­sie­ger Eric Fren­zel (Ober­wie­sen­thal) und dem erst 19 Jah­re al­ten Vin­zenz Gei­ger (Oberst­dorf). „Ich war ei­nen Tick bes­ser als die an­de­ren, ha­be mir die Kräf­te gut ein­ge­teilt“, sag­te Rydzek, der kurz vorm Ziel die ent­schei­den­de Atta­cke setz­te. „Das war ein wahn­sin­nig coo­ler Tag für mich. Wir al­le sind in ei­ner ge­nia­len Form, das freut uns.“

Ei­nen Vier­fach­sieg im Welt­cup hat­te es zu­letzt am 11. De­zem­ber 1996 in Steam­boat Springs/USA durch Nor­we­gen ge­ge­ben. Deut­schen Kom­bi­nie­rern war die­ses Kunst­stück zu­vor erst ein­mal ge­lun­gen: Im Fe­bru­ar 1987 ge­wann Tho­mas Mül­ler in Lah­ti vor Wein­buch, Hu­bert Schwarz und Hans-Pe­ter Pohl.

Do­mi­nan­ter geht nicht! Sie­ger Jo­han­nes Rydzek (M.) ist ein­ge­rahmt vom Drit­ten Eric Fren­zel (l.) und sil­ber­nen Fa­bi­an Rieß­le.

Eric Fren­zel (hier vorm Ös­ter­rei­cher Ma­rio Seidl) lief in der Loi­pe lan­ge vorn­weg.

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