Halb­zeit-Zwei­ter, am En­de Ach­ter

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - Sport -

ENGELBERG - Richard Frei­tag ließ ent­täuscht die Schul­tern hän­gen, Se­ve­rin Freund rang sich zu­min­dest ein klei­nes Lä­cheln ab.

Die deut­schen Ski­sprin­ger sind beim Welt­cup in Engelberg am Po­dest vor­bei­ge­flo­gen, mehr als der sieb­te Platz durch den bes­ten DSV-Ad­ler Mar­kus Ei­sen­bich­ler war in der Schweiz nicht zu ho­len. Sei­nen ers­ten Sai­son­sieg fei­er­te der Ös­ter­rei­cher Micha­el Hay­böck vor Welt­cup-Spit­zen­rei­ter Do­men Pre­vc aus Slo­we­ni­en und Andre­as Kof­ler (Ös­ter­reich).

Al­len vor­an für Frei­tag war auf der letz­ten Sta­ti­on vor der Vier­schan­zen­tour­nee viel mehr drin. Der 25-Jäh­ri­ge aus Aue stand im ers­ten Durch­gang mit 140,0 m den wei­tes­ten Satz des Ta­ges und lag zur Halb­zeit hin­ter Hay­böck so­gar auf Rang zwei. „Das war mein bes­ter Sprung der Sai­son“, sag­te der Sach­se, der 2014 in Engelberg ge­won­nen hat­te und dort nun zum sechs­ten Mal in Fol­ge in den Top Ten lan­de­te.

Im zwei­ten Durch­gang reich­te es aber nur noch zu 126,5 m. Da­mit war­tet Frei­tag seit sei­nem Tour­nee-Er­folg in Inns­bruck am 4. Ja­nu­ar 2015 wei­ter ver­geb­lich auf sei­ne Rück­kehr aufs Po­dest. Der lan­ge ver­letz­te Welt­meis­ter Se­ve­rin Freund (Rast­büchl) ver­bes­ser­te sich auf der um­ge­bau­ten Tit­lis-Schan­ze vom 20. auf den zehn­ten Rang.

Richard Frei­tag muss­te sei­nen Ab­sturz von Halb­zeit-Platz zwei auf Rang acht am En­de erst mal ver­dau­en.

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