Pro­fes­so­ren­fa­mi Jah­ren im -

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - REPORT -

d GLAUCHAU - „Die­se Spiel­zeug-St­ei­ne kön­nen Sie süch­tig ma­chen und Ihr Le­ben und das Ih­rer Lie­ben völ­lig um­krem­peln!“- Solch ein Warn­hin­weis fehlt üb­li­cher­wei­se auf Le­go-Schach­teln. Er wä­re wohl nö­tig, wenn man die Aus­wir­kun­gen des Spiel­zeugs auf ei­ne Glauchau­er Pro­fes­so­ren­fa­mi­lie be­trach­tet.

Sie sind längst Mil­lio­nä­re - zu­min­dest was die An­zahl ih­rer Le­go-St­ei­ne be­trifft. Bei Fa­mi­lie Schen­ker be­gann die Bau­sucht vor über 25 Jah­ren. Va­ter Ma­ik - heu­te Pro­fes­sor für Ver­sor­gungs- und Um­welt­tech­nik - kauf­te da­mals vom ers­ten West­geld ein Ge­schenk für sei­nen zwei­jäh­ri­gen Sohn. Kei­ner ahn­te, was dies ein­mal aus­lö­sen soll­te.

Auch Mut­ter Bir­git wur­de vom Bau­wahn gel­ten die Ma­cher bei ih­ren Fans als Künst­ler. an­ge­steckt - die bei­den Söh­ne Da­vid und Vor al­lem in der Hei­mat­stadt Glauchau. Dort Tim so­wie­so. Die Fa­mi­lie baut kom­plet­te ge­stal­ten sie seit 2000 je­des Jahr ei­ne neue The­men­wel­ten: Flug­hä­fen, Städ­te, Bur­gen, Aus­stel­lung. Der Bürgermeister höchst­perS­ta­di­en, Ei­sen­bah­nen und vie­les mehr. In der sön­lich er­öff­net sie im­mer ei­nen Tag vor dem deut­schen Le­go-Bast­ler­sze­ne räu­men die Weih­nachts­markt - be­reits zwei St­un­den vor­Schen­kers auf­grund ih­rer Fin­ger­fer­tig­keit und her bil­det sich die Schlan­ge am Eingang. Krea­ti­vi­tät­vi­tät re­gel­mä­ßig Prei­se ab. Be­son­ders in der Ad­vents­zeit ist die „Volks

Und da­bei gilt ei­ne ei­ser­ne Re­gel. Ma­ik kunst“der Pro­fes­so­ren-Fa­mi­lie ge­fragt. NeSchen­ker:ker: „Es be­steht al­les aus ori­gi­na­len ben der Aus­stel­lung in Glauchau (in­zwi­schen Le­go­stei­nen.tei­nen. In der Szene wä­re es ver­pönt, be­en­det!) lau­fen zwei wei­te­re in den Stadt-Stadt­wenn ir­gend-ir­gend­mu­se­en­mu­se­en von Ei­len­burg (bis 3. März) und Au­er-Auer­ein Teil bach­bach (bis 26. Fe­bru­ar 2017). ge­türktkt Au­er­bachs Mu­se­ums-Che­fin Re­gi­na Mei­oder selbst­elbst er be­ob­ach­te­te den Auf­bau: „Es war be­ein­ge­bas­telttelt dru­ckend und hoch­pro­fes­sio­nell. Vier Leu­te wä­re.“Weil pack­ten die Ge­bäu­de aus und setz­ten sie milSchen-li­me­ter­ge­nau an­ein­an­der - je­der Hand­ker’sche­he griff saß und je­der wuss­te, was zu tun Wer­ke den-de­nist.“In ge­ra­de ein­mal fünf St­un­den noch so­so le-le­wur­den ei­ne Ei­sen­bahn­land­bens­nahah schaft mit dem Bahn­hof wir­ken,nn,n,Bonn,BBo ein Flughafen un­duun ei­ne Szene aus­a­auus Ber­lin auf-auf- ge­baut.ge­baut.

Al­lein das Ro­te RRh haus Rat-Rat­be­steht aus über

40 000 St­ei­nen!

Mit kri­ti­schem Blick prüft Ma­ik Schen­ker (54), ob in sei­ner bun­ten Klötz­chen- Welt auch al­les sei­ne Rich­tig­keit hat. Der Ber­li­ner Fern­seh­turm ge­riet et­was in­sta­bil, wur­de (fast un­sicht­bar) an der De­cke be­fes­tigt. Si­cher ist si­cher. Hier wuchs zu­sam­men, was zu­sam­men­ge­hör­te: Die (West-) Ber­li­ner Ge­dächt­nis­kir­che steht - dank Le­go - gleich ne­ben dem Ro­ten Rat­haus (Os­ten).

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