Zu An­fang wa­ren die St­ei­ne noch aus Holz

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - REPORT -

Der dä­ni­sche Tisch­ler­meis­ter Ole Kirk Chris­ti­an­sen grün­de­te 1932 ei­ne klei­ne Fir­ma, um Holz­spiel­zeug her­zu­stel­len. Zwei Jah­re später kam er auf die Idee, das dä­ni­sche „leg godt“(dt.: spiel gut) zum Fir­men­na­men an­zu­pas­sen. Heu­te ist Le­go (noch vor Mat­tel) der welt­weit größ­te Spiel­zeug­her­stel­ler.

Be­reits 1949 wur­den Le­go-St­ei­ne als Kunst­stoff ein­ge­führt. Sie hat­ten zwar oben Nop­pen, wa­ren aber un­ten hohl und die Bau­wer­ke so­mit nicht ganz sta­bil. Erst als 1958 das un­te­re Röh­ren­ge­rüst in­te­griert wur­de, be­gann der Sie­ges­zug der bun­ten Klöt­zer.

Kin­der mit öst­li­cher Ge­burt spiel­ten mit „Pe­be“-St­ei­nen. Das „DDR-Le­go“war an­fangs auch ganz gut mit dem Ori- gi­nal kom­bi­nier­bar. Nach ei­nem Rechts­streit Mit­te der 80er-Jah­re muss­te die DDR die Un­ter­sei­te än­dern, da­mit Le­go ein ei­ge­nes Sys­tem blieb.

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