Rum­me­nig­ge strikt ge­gen Me­ga-WM!

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - FUSSBALL -

MÜN­CHEN - Karl-Heinz Rum­me­nig­ge, Vor­stands­chef des FC Bay­ern Mün­chen, hat sich er­neut klar ge­gen ei­ne Auf­sto­ckung der Welt­meis­ter­schaft po­si­tio­niert.

„Ei­ne WM mit 48 Teams ist das fal­sche Si­gnal. Hier spie­len nur po­li­ti­sche Grün­de ei­ne Rol­le, nicht der Sport“, sag­te Rum­me­nig­ge, der auch Chef der eu­ro­päi­schen Klub-Ver­ei­ni­gung ECA ist.

„Für mich ist un­ver­ständ­lich, war­um ein er­folg­rei­ches For­mat mit 32 Mann­schaf­ten, das sich un­ter al­len Ge­sichts­punk­ten bei den Fans be­währt hat, er­setzt wer­den soll“, sag- te der 61-Jäh­ri­ge: „Auch der Zeit­druck ge­fällt mir nicht, den die FIFA hier ein­bringt. Es han­delt sich um ei­ne Ent­schei­dung, die erst in neun Jah­ren um­ge­setzt wer­den wür­de.“

Die in­ter­na­tio­na­le Spie­ler-Ge­werk­schaft FIFPro hat­te er­klärt, dass sie sich die „Me­ga-WM“un­ter ge­wis­sen Vor­aus­set­zun­gen vor­stel­len könn­te, um mög­lichst vie­len Spie­lern die Ge­le­gen­heit zu ge­ben, für ihr Land zu spie­len.

Am Di­ens­tag be­rät der FIFA-Rat in Zü­rich/Schweiz über ei­ne Ver­grö­ße­rung der End­run­de von 32 auf 40 oder 48 Teams ab 2026.

Karl-Heinz Rum­me­nig­ge hat sich wie­der­holt ge­gen ei­ne Auf­sto­ckung der Zahl der WM-Teil­neh­mer aus­ge­spro­chen.

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