Kla­re Sache für Ro­nal­do!

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - FUSSBALL -

ZÜ­RICH - Die, die Cris­tia­no Ro­nal­do par­tout nicht lei­den kön­nen, müs­sen ganz stark sein. Wenn mor­gen in Zü­rich/Schweiz der „Welt­fuß­bal­ler des Jah­res 2016“ge­kürt wird, führt schon wie­der kein Weg an dem por­tu­gie­si­schen Eu­ro­pa­meis­ter vor­bei.

Der 31-Jäh­ri­ge hat im ver­gan­ge­nen Jahr ein­fach zu vie­le Titel ge­holt, als dass Lio­nel Mes­si (Ar­gen­ti­ni­en) und An­toi­ne Griez­mann (Frank­reich) bei der FIFA-Wahl ei­ne Chan­ce hät­ten. Ro­nal­do ge­wann 2016 mit Re­al Ma­drid die Cham­pi­ons Le­ague und den Welt­po­kal, mit Por­tu­gal den EM-Titel. In 57 Spie­len er­ziel­te er 55 To­re. Da­für wur­de er be­reits als „Eu­ro­pas Fuß­bal­ler des Jah­res“aus­ge­zeich­net.

„Ob­ri­ga­do“, al­so „Dan­ke!“, schrieb der Su­per­star schon zu Sil­ves­ter in den so­zia­len Me­di­en und prä­sen­tier­te sei­nen Mil­lio­nen Fans ei­ne Art vir­tu­el­les Mu­se­um, wo er sei­ne Tro­phä­en zur Schau stell­te: „Ein traum­haf­tes Jahr.“

Erst­mals seit 2009 zeich­net die FIFA den Welt­fuß­bal­ler wie­der in Ei­gen­re­gie aus. In Zü­rich wird des­halb kein „Bal­lon d’Or“( Gol­de­ner Ball) mehr ver­ge­ben, son­dern der „The Best - FIFA Foot­ball Award“. Stimm­be­rech­tigt wa­ren die Ka­pi­tä­ne und Trai­ner der Na­tio­nal­mann­schaf­ten, je ein Jour­na­list pro FIFA-Ver­band so­wie erst­mals al­le Fans welt­weit.

Cris­tia­no Ro­nal­do

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