Zur WM Schus­ter hofft auf 3 Leu­te in Top­form, nicht 6 in mit­tel­mä­ßi­ger

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - VIERSCHANZENTOURNEE -

BISCHOFSHOFEN - Wer­ner Schus­ter mach­te aus sei­ner Ent­täu­schung kei­nen Hehl. „Von den Plat­zie­run­gen her war es nicht das, was wir woll­ten“, sag­te der Bun­des­trai­ner nach dem Fi­na­le der Vier­schan­zen­tour­nee. Kein Po­dest, ge­schwei­ge denn ein Sieg - er­nüch­ternd. Zur WM soll sich das än­dern.

„Es war re­la­tiv klar, dass wir kei­nen Siegs­prin­ger ha­ben. Wir hat­ten auf Se­ve­rin Freund ge­hofft, aber in Oberst­dorf war schon zu se­hen, dass das nichts wird“, sag­te Schus­ter über den Welt­meis­ter, der ver­geb­lich sei­ne Form sucht und zur Halb­zeit er­krankt ab­reis­te. Am En­de wa­ren es Mar­kus Ei­sen­bich­ler und Ste­phan Ley­he, die auf den Rän­gen sie­ben und acht der Ge­samt­wer­tung die Bi­lanz halb­wegs ret­te­ten.

Der Traum vom Tour­nee- Sieg war schon nach dem ers­ten Durch­gang in Oberst­dorf ge­platzt. High­lights blie­ben so­mit die Qua­li-Sie­ge von Ei­sen­bich­ler und Andre­as Wel­lin­ger.

Kein Wun­der al­so, dass Schus­ter noch in Bischofshofen den Blick lie­ber nach vor­ne rich­te­te. Bis zur WM in Lah­ti (22. Fe­bru­ar bis 5. März) hat der Bun­des­trai­ner Zeit, um sei­ne Jungs in Schuss zu brin­gen: „Ich hof­fe, dass wir dann min­des­tens drei Leu­te in Top­form ha­ben - und nicht sechs in mit­tel­mä­ßi­ger. Dann soll­te in Lah­ti was ge­hen.“

Der Ös­ter­rei­cher hat da­bei Freund im Hin­ter­kopf, aber auch sei­ne zwei­te Gar­de nicht ab­ge­schrie­ben: „Ich bin gu­ter Din­ge, dass Andre­as Wel­lin­ger und Richard Frei­tag die­se Sai­son noch zu Siegs­prin­gern wer­den.“

Nach der ent­täu­schen­den Tour­nee liegt der Fo­kus von Bun­des­trai­ner Wer­ner Schus­ter jetzt voll auf der WM.

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