US-Ge­heim­diens­te si­cher Pu­tin ord­ne­te Cy­ber­an­grif­fe an

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - POLITIK -

WASHINGTON - Die US-Ge­heim­diens­te CIA, NSA und die Bun­des­po­li­zei FBI hal­ten es für er­wie­sen: Der Be­fehl zum Ha­cker-An­griff auf die US-Wahl kam aus dem Kreml - und zwar von Rus­sen-Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin (64) höchst­per­sön­lich.

In ih­rem am Frei­tag­abend in Aus­zü­gen ver­öf­fent­lich­ten Re­port heißt es, Russ­land ha- be das Ziel ver­folgt, mit ge­ziel­ten Fal­sch­mel­dun­gen und ge­hack­ten E-Mails den Glau­ben der Öf­fent­lich­keit in den de­mo­kra­ti­schen Pro­zess der USA zu un­ter­gra­ben, die de­mo­kra­ti­sche Kan­di­da­tin Hil­la­ry Cl­in­ton (69) zu ver­un­glimp­fen und ih­re Chan­cen auf ei­nen Wahl­sieg zu schmä­lern. Man ge­he da­von aus, dass der Kreml ei­ne kla­re Prä­fe­renz für Do­nald Trump (70) hat­te.

Dem Be­richt zu­fol­ge hof­fe Pu­tin, mit Trump leich­ter ei­ne Al­li­anz ge­gen die IS-Ter­ror­mi­liz schmie­den zu kön­nen. Au­ßer­dem ha­be er gute Er­fah­run­gen mit west­li­chen Staats­män­nern ge­macht, die sei­ne Ge­schäfts­in­ter­es­sen teil­ten. Die Ge­heim­diens­te nann­ten an die­ser Stel­le Alt­kanz­ler Ger­hard Schrö­der (SPD) und den frü­he­ren ita­lie­ni­schen Pre­mier Sil­vio Ber­lus­co­ni als Bei­spie­le.

Steckt Kreml­chef Wla­di­mir Puitn (64) tat­säch­lich hin­ter den Ha­cker­an­grif­fen? US-Ge­heim­diens­te sind da­von über­zeugt.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.