„Cumhu­riy­et“Jour­na­lis­ten frei­ge­las­sen

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - Politik -

ISTAN­BUL - In der Tür­kei sind sie­ben Mit­ar­bei­ter der re­gie­rungs­kri­ti­schen tür­ki­schen Zei­tung „Cumhu­riy­et“aus der U-Haft ent­las­sen wor­den. Rich­tig freu­en kön­nen sie sich dar­über nicht. Denn die vier pro­mi­nen­tes­ten An­ge­klag­ten blei­ben hin­ter Git­tern.

Das Ge­richt in Istan­bul folg­te dem An­trag der Staats­an­walt­schaft, Chef­re­dak­teur Mu­rat Sa­bun­cu, Her­aus­ge­ber Akin Atalay, den In­ves­ti­ga­ti­vjour­na­lis­ten Ah­met Sik, den Ko­lum­nis­ten Ka­dri Gür­sel und sie­ben wei­te­re Re­por­ter nicht frei­zu­las­sen.

Doch auch die Frei­ge­las­se­nen blei­ben of­fi­zi­ell an­ge­klagt und müs­sen sich re­gel­mä­ßig bei den Be­hör­den mel­den. „Cumhu­riy­et“wird vor­ge­wor­fen, die Gü­len-Be­we­gung und die PKK zu un­ter­stüt­zen.

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