Aus Lie­be zum Au­to...

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - Auto -

We­rer ssein Au­to liebt, be­han­delt es gut. Trotz­dem schlei­chen sich über die Jah­re häu­fig schlech­te An­ge­wohn­hei­ten ein, die dem Fahr­zeug scha­den. Da­bei las­sen sich be­stimm­te Feh­ler bei gu­ter Be­hand­lung leicht ver­mei­den.

Be­son­ders kur­zee We­ge soll­ten ver­mie­den wer­den. Fährt man sein Au­to im­mer nur bis zum nächs­ten na­hen Su­per­markt und zu­rück, wird der Mo­tor nie rich­tig warm. Da­durch kön­nen sich Kraft­stoff und Was­ser im Öl sam­meln, die Rei­bung steigt, eben­so der Ver­schleiß. Spe­zi- el­le Pro­ble­meoe be­kom­men auch Fah­rer von Die­sel-Pkw – dort ver­stopft mit der Zeit der Ruß­fil­ter. Zu­dem ist es viel ge­sün­der, die kur­zen We­ge zu Fuß oder per Fahr­rad zu­rück­zu­le­gen.

Wer län­ge­re Stre­cken fährt, soll­te zu Be­ginn der Fahrt das Gas­pe­dal nur sanft be­tä­ti­gen, bis ei­ne ge­wis­see Wär­me er­reicht ist. Mo­to­ren­öl muss warm sein, um die op­ti­ma­le Schmier­leis­tung zu ent­fal­ten. Wann es so­weit ist, ist nur in Au­tos mit Öl­tem­pe­ra­tu­r­an­zei­ge ein­deu­tig zu er­ken­nen, die wei­ter ver­brei­te­te Was­ser­tem­pe­ra­tu­r­an­zei­ge hilft nicht wei­ter. Sie zeigt be- reits deut­lich frü­her den Ide­al­wert an. In der Re­gel soll­te man min­des­tens 10 bis 15 Ki­lo­me­ter ge­fah­ren sein, bis man den Mo­tor for­dert. Wird ein kal­tes Trieb­werk zu hoch ge­dreht, kann der Schmier­film rei­ßen. Er­höh­ter Ver­schleiß und Mo­tor­schä­den sind die Fol­ge.

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