Fer­ra­ri bä­ren­stark Vet­tel auf der Po­le vor Räik­kö­nen! Ha­mil­ton 4.

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - Sport -

BUDAPEST - WM-Spit­zen­rei­ter Se­bas­ti­an Vet­tel hat im Ti­tel­kampf Stär­ke ge­zeigt, sein Ri­va­le Le­wis Ha­mil­ton ver­pass­te da­ge­gen ei­nen gro­ßen Ein­trag in die Ge­schichts­bü­cher deut­lich.

Vet­tel si­cher­te sich im Fer­ra­ri die Po­le Po­si­ti­on für den heu­ti­gen Gro­ßen Preis von Un­garn und kann im letz­ten Ren­nen vor der Som­mer­pau­se sei­nen Vor­sprung von der­zeit nur ei­nem Punkt auf Ha­mil­ton aus­bau­en.

Mer­ce­des-Pi­lot Ha­mil­ton be­leg­te nur den vier­ten Start­platz und ließ da­mit sei­ne ers­te Chan­ce auf ei­nen der wich­tigs­ten For­mel-1-Re­kor­de un­ge­nutzt: Die nächs­te Po­le Po­si­ti­on des drei­fa­chen Welt­meis­ters wird die 68. sei­ner Kar­rie­re sein, da­mit wür­de er die bis­he­ri­ge Best­mar­ke von Micha­el Schu­ma­cher (Ker­pen) ein­stel­len.

Auf dem Hun­ga­ro­ring war die Scu­de­ria kaum zu schla­gen. Ki­mi Räik­kö­nen im zwei­ten Fer­ra­ri wur­de mit rund ein­ein­halb Zehn­tel­se­kun­den Rück­stand Zwei­ter. „Das hat heu­te gro­ßen Spaß ge­macht, die kom­plet­te ers­te Start­rei­he für uns ist un­glaub­lich“, sag­te Vet­tel und woll­te sich nicht mit den Miss­er­fol­gen der ver­gan­ge­nen Ren­nen - Fer­ra­ri war­tet seit zwei Mo­na­ten auf ei­nen GPSieg - be­fas­sen: „Was zu­letzt falsch ge­lau­fen ist, in­ter­es­siert nicht mehr. Es wur­de viel ge­re­det, aber jetzt sind wir hier, und wir sind gut auf­ge­stellt“, mein­te der Hep­pen­hei­mer.

Erst hin­ter den Ro­ten reih­ten sich dies­mal die Sil­ber­pfei­le ein: Räik­kö­nens fin­ni­scher Lands­mann Valt­te­ri Bot­tas wur­de Drit­ter vor Ha­mil­ton, der durch­ge­hend Pro­ble­me mit sei­nem Bo­li­den hat­te. „Auf Stre­cken wie die­ser liegt wirk­lich noch viel Ar­beit vor uns“, räum­te Bot­tas dann auch ehr­lich ein.

Ni­co Hül­ken­berg ge­lang im Re­nault die siebt­bes­te Zeit. Der Em­me­ri­cher wird we­gen ei­nes un­er­laub­ten Ge­trie­be­wech­sels al­ler­dings auf den Start­platz zwölf zu­rück­ver­setzt. „Das Ge­trie­be hät­te das Wo­che­n­en­de nicht durch­ge­hal­ten, des­we­gen muss­ten wir aus­tau­schen. Aus­ge­rech­net hier ist das na­tür­lich ein gro­ßer Nach­teil“, sag­te Hül­ken­berg.

Se­bas­ti­an Vet­tel ras­te auf dem Hun­ga­ro­ring in Budapest sou­ve­rän auf die Po­le Pos­ti­on.

Mer­ce­des­Pi­lot Le­wis Ha­mil­ton kam ges­tern beim Qua­li­fy­ing auf dem Hun­ga­ro­ring nur schlecht zu­recht und muss­te sich mit Start­platz vier be­gnü­gen.

Ni­co Hül­ken­berg

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