FCE-Ka­pi­tän Män­nel ehr­lich „Die Men­ta­li­tät hat bei uns ge­fehlt!“

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - FUSSBALL -

AUE - Eins vorn­weg: Kiel war die bes­te Mann­schaft, die sich in den letz­ten zwei, drei Jah­ren im Erz­ge­bir­ge vor­ge­stellt hat. Das 3:0 war mehr als ver­dient. Ei­ne al­te Fuß­ball-Weis­heit sagt aber: Du spielst nur so gut, wie es der Geg­ner zu­lässt. Und Aue hat Hol­stein spie­len las­sen.

Nach dem schwa­chen Auf­tritt hat­ten nur Ka­pi­tän Mar­tin Män­nel und Do­mi­nik Wy­dra den Mut, sich zu er­klä­ren. Bei­de re­de­ten gar nicht um den hei­ßen Brei her­um, such­ten kei­ne Aus­re­den. „Wir ha­ben ein­fach nur schlecht ge­spielt, ka­men nicht in die Zwei­kämp­fe und ha­ben zu vie­le Feh­ler ge­macht“, so Wy­dra. Män­nel at­tes­tier­te sei­nem Team ein Men­ta­li­täts­pro­blem. „Al­les, was wir noch in In­gol­stadt gut ge­macht ha­ben, war weg. Da hat viel ge­fehlt.“War­um das so war, die­se Er­klä­rung lie­fer­te der 29-Jäh­ri­ge gleich mit: „Wir ha­ben ver­sucht zu spie­len und dann zu kämp­fen. Wir müs­sen es um­ge­dreht ma­chen. Erst krat­zen, bei­ßen, kämp­fen und dann über un­se­re Men­ta­li­tät das Spiel auf­zie­hen.“So war es eben in den drei Par­ti­en vor Kiel. So muss es auch wie­der wer­den, schon am Di­ens­tag in Kai­sers­lau­tern. „Es ist gut, dass wir gleich wie­der spie­len. Zu­vor müs­sen wir aber das Spiel aus­wer­ten. Die­se Feh­ler dür­fen wir nicht mehr ma­chen“, weiß auch Wy­dra. nahro

Ka­pi­tän und Tor­wart Mar­tin Män­nel, der ge­gen Kiel drei Tref­fer kas­sier­te, sah bei sei­nem Team ein deut­li­ches Men­ta­li­täts­pro­blem.

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