Cy­ber­mob­bing ist ein Rie­sen­pro­blem

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - Titel -

„Man kann nicht weg­re­den, dass es Dro­gen-De­lik­te und Ge­walt an Sach­sens Schu­len gibt“, sagt Erik Buß­mann (17), der Ge­schäfts­füh­rer des Lan­des­schü­ler­ra­tes (LSR). Der Dresd­ner Abitu­ri­ent stellt fest: „Mob­bing stellt da­bei das größ­te Pro­blem dar.“

Der Psy­cho­ter­ror un­ter den Her­an­wach­sen­den hat neue For­men an­ge­nom­men. Oft be­ginnt er heu­te an­onym im In­ter­net (WhatsApp, Face­book, Ins­ta­gram & Co.) und setzt sich dann im Klas­sen­zim­mer und den Pau­sen fort. „Die so­zia­len Netz­wer­ke set­zen bei den Tä­tern die Hemm­schwel­le her­ab“, weiß Buß­mann. Der LSR for­dert dar­um, dass Auf­klä­rung und Prä­ven­ti­on zu Cy­ber­mob­bing be­reits in un­te­ren Klas­sen­stu­fen be­gin­nen. Buß­mann: „Wir brau­chen drin­gend mehr Schul­so­zi­al­ar­bei­ter! Je­de Schu­le soll­te ei­nen Schul­so­zi­al­ar­bei­ter in Voll­zeit ha­ben. Auch Grund­schu­len.“

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