4 Spie­le, 3 Sie­ge, 9 Punk­te Mit Trai­ner Dr­ews läuft’s!

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - Fussball -

Erz­ge­bir­ge Aue - SV Sand­hau­sen 1:0 (1:0) SR: Sie­wer (Drols­ha­gen) - Zu­schau­er: 6 800 - Tor: Köp­ke (17.) FC St. Pau­li - Fortu­na Düs­sel­dorf 1:2 (1:2) SR: Dr. Brych (Mün­chen) - Zu­schau­er: 29 546 (aus­ver­kauft) - To­re: 0:1 Usa­mi (9.), 0:2 Hen­nings (23.), 1:2 C. Sa­hin (34.) Ar­mi­nia Bie­le­feld - 1. FC Hei­den­heim 1:1 (0:0) SR: Aarn­ink (Nord­horn) - Zu­schau­er: 15 184 - To­re: 0:1 Feick (59.), 1:1 Bör­ner (78.) MSV Duis­burg - Hol­stein Kiel 1:3 (0:1) SR: Cor­tus (Rö­then­bach (Peg­nitz)) - Zu­schau­er: 13 578 - To­re: 0:1 Schind­ler (9.), 0:2 Dr­ex­ler (74.), 0:3 Dr­ex­ler (88./Foul­elf­me­ter), 1:3 Frö­de (90.+2)

Jahn Re­gens­burg - Ein­tracht Braun­schweig 2:1 (0:1) SR: Rei­chel (Stutt­gart) - Zu­schau­er: 8 432 - To­re: 0:1 Baf­fo (42.), 1:1 Grütt­ner (47.), 2:1 Niet­feld (77.) - Gelb-Rot: Bo­land (Braun­schweig/90. - wie­der­hol­tes Foul) - Rot: Khe­li­fi ( Braun­schweig/26. - gro­bes Foul), Sau­er (Braun­schweig/64. - Tät­lich­keit) ier Spie­le, drei Sie­ge, neun Punk­te! Es gab in Deutsch­land durch­aus schon schlech­te­re Starts als Trai­ner ei­ner Pro­fi­trup­pe. Han­nes Dr­ews hat es zu­sam­men mit sei­nem Trai­ner­team ge­schafft: Aue steht der­zeit bes­ser da als in vie­len Jah­ren zu­vor. Es läuft bei und mit dem neu­en Coach. Da gibt es na­tür­lich ei­ne Be­loh­nung: Zwei freie Ta­ge.

Dr­ews wirk­te vor der Par­tie an­ge­spannt. Erst nach dem Schluss­pfiff beim 1:0 über Sand­hau­sen lös­te sich das Stück für Stück. Er war er­leich­tert. „Ich glau­be, wenn man zu sei­nem neu­en Ver­ein kommt, dann möch- te man auch ein Heim­spiel ge­win­nen, da­mit man den Fans et­was schen­ken, et­was ge­ben kann. Des­we­gen war es ganz, ganz wich­tig für mich. Da­her bin ich auch er­leich­tert, in die­sem Sta­di­on mit den tol­len Fans fei­ern zu kön­nen“, at­me­te er auf. Zu­vor er­leb­te er pa­cken­de 90 Mi­nu­ten in ei­nem sehr kampf­be­ton­ten und läu­fe­risch äu­ßerst star­ken Spiel. Sand­hau­sen lief 120 km, Aue 118,5 - bei­des sind ab­so­lu­te Top-Wer­te. Und das zum Ab­schluss der eng­li­schen Wo­che. Da­her gab es nur Lob für sei­ne Trup­pe: „Wir ha­ben sehr gut ver­tei­digt, die Räu­me eng ge­habt. Wir ha­ben aus dem Spiel her­aus we­nig zu­ge­las­sen“, sag­te der 35-Jäh­ri­ge. „Es war ein Sieg des Wil­lens, der Men­ta­li­tät. Das hat sich die Mann­schaft ver­dient. In sie­ben Ta­gen drei Spie­le und dann noch mal so ei­ne Leis­tung ab­zu­lie­fern, so ei­nen Fight - hät­te ich ei­nen Hut auf, wür­de ich ihn vor mei­nem Team zie­hen“, war Dr­ews sicht­lich stolz auf das Er­reich­te.

Und das kann sich in der Tat se­hen las­sen. Wer das nach dem zwei­ten Spiel­tag und dem Po­kal-Aus in Wies­ba­den vor­her­ge­sagt hät­te, der wä­re wohl als Träu­mer hin­ge­stellt wor­den. Zum Lohn gibt es für al­le zwei Ta­ge frei. Bei­ne hoch, See­le bau­meln las­sen, aus­ru­hen, Fa­mi­lie ge­nie­ßen - das ist das Mot­to jetzt. Dr­ews fährt da­für heim an die Ost­see. „Die Fa­mi­lie se­hen, das wird mir gut­tun“, er­klär­te er mit ei­nem er­leich­ter­ten Lachen. Tho­mas Nah­ren­dorf

Lan­ge wirk­te Chef­coach Han­nes Dr­ews (v.) ziem­lich an­ge­spannt. Das ver­deut­licht auch die­se Sze­ne wäh­rend des Spiels. Sein Zei­ge­fin­ger geht in die glei­che Rich­tung wie bei sei­nem As­sis­ten­ten Ro­bin Lenk.

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