Neue Er­ke­ennt­nis­se und Trends inin der­der AAll­er­gie-For­schung

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - TITEL - • Dia­gnos­tik: • Auf­klä­rung:

emp­foh­len,fhl Zi­ga­ret­ten­qual­mZil zu mei­den und ei­ne mög­lichst nor­ma­le Ent­bin­dung statt des Kai­ser­schnitts an­zu­stre­ben. Neu­ge­bo­re­ne, in de­ren El­tern­häu­sern All­er­gi­en be­kannt sind, soll­ten in rauch­frei­er Um­ge­bung auf­wach­sen und min­des­tens vier Mo­na­te ge­stillt wer­den. Da­nach wird zu ei­ner ge­ziel­ten Ein­füh­rung der Bei­kost ge­ra­ten. Ak­tu­ell un­ter­sucht man, wie das Im­mun­sys­tem ganz früh­zei­tig so sti­mu­liert wer­den könn­te, dass es gar nicht erst zu ei­ner Re­ak­ti­on kommt.

Die Nach­weis­mit­tel für mög­li­che All­er­gi­en wur­den ver­fei­nert. Hef­tig-dra­ma­ti­sche Re­ak­tio­nen bei Kon­takt mit dem All­er­gen sind so bes­ser vor­her­seh­bar. Durch die Dia­gnos­tik­ver­fei­ne­rung kann man ab­schät­zen, ob z.B. ein Mensch, der ge­gen Erd­nüs­se sen­si­bi­li­siert ist, eher mit ei­nem all­er­gi­schen Schock re­agie­ren wird oder nur mit Kr­ab­beln im

Mund.

- ti­ven)i) spe­zi­fi­sche­ni­fih Im­mun­the­ra­pi­enIi wer­den wei­ter ver­bes­sert. Sie sol­len zu­sätz­lich auch prä­ven­tiv wir­ken, da­mit et­wa der „Sprung“vom Heu­schnup­fen zum Asth­ma bron­chia­le ver­hin­dert wer­den kann. Ganz neue The­ra­pie­optio­nen er­öff­nen die so­ge­nann­ten Bio­lo­gi­ka. Das sind An­ti­kör­per, die ge­zielt be­stimm­te Ent­zün­dungs­stof­fe blo­ckie­ren, wel­che bei der All­er­gie ei­ne Rol­le spie­len.

Da gibt es viel Nach­hol­be­darf! An­ge­strebt ist, dass al­le (ins­be­son­de­re Leh­rer, Kin­der­gärt­ner und Hort­ner) wis­sen, wie die Sym­pto­me ei­nes all­er­gi­schen Schocks aus­se­hen und wie Ers­te Hil­fe zu leis­ten ist.

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