So schön ist’s im Drei­län­der­eck

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - REPORT -

Ken­nen Sie diee „Brü­ten­de Hen­ne“? Oder viel­leicht den „Goe­the­kopf“? Wenn nicht, soll­ten Sie un­be­dingt den Na­tur­park Zit­tau­er Ge­bir­ge be­su­chen. 130 Qua­drat­ki­lo­me­ter sa­gen­um­wo­be­ne Na­tur. Vul­ka­ni­sche Kup­pen und Sand­stein­fel­sen mit fan­ta­sie­vol­len Na­men. Selbst ein „Klei­nes Mat­ter­horn“gibt es hier. 569 Me­ter hoch kann es über Lei­tern und Trep­pen er­klom­men wer­den.

Un­ter­wegs sein im Zit­tau­er Ge­bir­ge, das heißt oft­mals „wan­dern“. So führt et­wa der 107 Ki­lo­me­ter lan­ge Ober­lau­sit­zer Berg­weg vom Töp­fer­ort Neu­kirch über das Zit­tau­er Ge­bir­ge bis nach Zit­tau. Wer den Fern­wan­der­weg pas­siert, lernt die höchs­ten Er­he­bun­gen der Ober­lau­sitz ken­nen: Lau­sche (793 m), Hoch­wald (749 m), Val­ten­berg (597 m). Ge­müt­li­che Berg­bau­den wie et­wa auf dem Aus­sichts­berg Hoch­wald la­den zur Rast ein. Die Fern­sicht zum Iser- und Rie­sen­ge­bir­ge ist groß­ar­tig. Und: Die Gren­ze zu Tsche­chi­en ver­läuft di­rekt auf dem Gip­fel. Üb­ri­gens ist auf die­sem Berg­pass ein Stem­pel­punkt für al­le Wan­de­rer. Seit 2015 ist der Ober­lau­sit­zer Berg­weg vom Deut­schen Wan­der­ver­band als Qua­li­täts­weg Wan­der­ba­res Deutsch­land zer­ti­fi­ziert. Fol­gen­den Etap­penap kön­nenn

er­wan­dert wer­den: Neu­kirch-Soh­land/Spree (21 km)

Soh­land/Spree­Bei­ers­dorf (11 km) Bei­ers­dorf-Ei­bau (23 km) Ei­bau-Wal­ters­dorf (25 km) Wal­ters­dorf-Oy­bin (11 km) Oy­bin-Zit­tau (16 km). Aber nicht nur Flo­ra und Fau­na sind ge­ra­de an schö­nen Herbst­ta­gen ein Er­leb­nis. Auch die zahl­rei­chen hüb­schen Or­te der Re­gi­on

EE­la­den zum Ver­wei­len ein. So ist et­wa Oy­bin mit sei­nem bie­nen­korb­ar­ti­gen Fels Oy­bin und der go­ti­schen Bur­gund Klos­ter­rui­ne ein Muss für al­le, die die­se Re­gi­on be­su­chen.

Wan­dern, ra­deln oder auch mit der Schmal­spur­bahn tu­ckern:t Wer nur we­ni­ge Ki­lo­me­ter wei­ter vor­an­kom­men möch­te, nimmt den Luft­kur­ort Jons­dorf mit sei­nen schö­nen Um­ge­bin­de­häu­sern als Ziel. Es lohnt sich be­son­ders am heu­ti­gen Sonn­tag, dem letz­ten Tag der Jons­dor­fer Kir­mes mit Ad­ler­schie­ßen und Ku­chen­fuh­re. Üb­ri­gens: Auch hier kann ge­wan­dert wer­den, 20 ab­wechs­lungs­rei­che We­ge ste­hen zur Wahl.

Tipp: In Sa­chen Um­ge­bin­de-Ar­chi­tek­tur hat die Re­gi­on ei­ni­ges zu bie­ten. In­ter­es­sier­te soll­ten dem Um­ge­bin­de­haus-Rad­weg fol­gen und sich Hai­ne­wal­de am blau­en Band der Man­dau nicht ent­ge­hen las­sen. Der hüb­sche Hand­wer­k­er­ort über­rascht mit 121 denk­mal­ge­schütz­ten Um­ge­bin­de­häu­sern in­mit­ten des Na­tur­parks Zit­tau­er Ge­bir­ge.

Na­he des Kur­parks Johns­dorf be­fin­det sich die­ses schö­ne Um­ge­bin­de­haus.

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