Ade­lai­de

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - REISE -

Ade­lai­de punk­tet mit viel Grün, al­les lässt sich be­quem zu Fuß er­rei­chen - oder mit dem (Leih-) Rad. Be­son­ders am Ri­ver Tor­rens gibt es vie­le Schleich­we­ge. Oder man fährt nord­wärts zur „North Ter­ra­ce“mit dem Par­la­ments­ge­bäu­de, der Uni­ver­si­tät und ei­ni­gen Museen, die al­le im Ko­lo­ni­al­stil er­rich­tet sind.

Wer war zu­erst hier? Die aus­tra­li­schen Ur­ein­woh­ner, ge­nannt „Abori­gi­nes“. Im South Aus­tra­li­an Mu­se­um auf der „North Ter­ra­ce“wer­den vie­le Abori­gi­nes-Ex­po­na­te aus­ge­stellt. Die Art Gal­le­ry of South Aus­tra­lia gleich da­ne­ben gilt als „Zwin­ger“von Ade­lai­de. Bei­de Museen sind üb­ri­gens kos­ten­los, au­ßer fei­er­tags täg­lich ge­öff­net und sehr se­hens­wert.

Nach den Mu­se­ums­be­su­chen kann man das Rad ge­trost schie­ben, denn der Bo­ta­ni­sche Gar­ten (eben­falls kos­ten­los) ist nur ein paar Schrit­te ent­fernt. Wen die auf­wen­dig be­pflanz­te Gar­ten­ar­chi­tek­tur und die Vo­lie­ren mit tro­pi­schen Vö­geln (um­rahmt mit Ca­fés und Lie­ge­wie­sen) kalt­las­sen, der kann hier auch ein­fach nur in der Son­ne dö­sen.

Im Cen­tral Mar­ket zwi­schen der Gro­te und Gouger Street kom­men Fein­schme­cker zwi­schen fri­schem Obst, Fisch, Fleisch und le­cke­ren Snacks auf ih­re Kos­ten (ge­öff­net t im­mer diens­tags, don­ners­tags, frei­tags und sams­tags). Ein Sou­ve­nir in Form von Kunst, Schmuck oder Klei­dung fin­det man auf dem Rund­le St. Mar­ket in East End.

Lust auf Ba­den, Son­nen, Sur­fen? Die schöns­ten Sand­strän­de gibt es im Vorort Glen­elg, zu dem man (Rad ste­hen las­sen!) in­ner­halb von 30 Mi­nu­ten ganz ur­ty­pisch mit der klapp­ri­gen, his­to­ri­schen Stra­ßen­bahn fährt. An küh­le­ren Ta­gen ist die Küs­te auch der bes­te Ort für ei­nen Kaf­fee an der Ufer­pro­me­na­de.

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