Auch Heil für zwölf Eu­ro

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - POLITIK - BERLIN

- Ar­beits­mi­nis­ter Hu­ber­tus Heil (46), SPD) hat sei­ne Un­ter­stüt­zung für ei­ne Min­dest­lohn-Er­hö­hung auf zwölf Eu­ro be­kräf­tigt. „Der Min­dest­lohn muss nach 2020 schnell wei­ter stei­gen. 12 Eu­ro sind ein rea­lis­ti­scher Wert.“Auf­ge­bracht hat­te die For­de­rung Heils SPD-Par­tei­ge­nos­se, Fi­nanz­mi­nis­ter Olaf Scholz (60). Ak­tu­ell be­trägt die ge­setz­li­che Lohn-Un­ter­gren­ze 8,84 Eu­ro pro St­un­de. Sie steigt bis 2020 in zwei Schrit­ten auf 9,35 Eu­ro. Der­zeit ver­han­deln Ar­beit­ge­ber und Ge­werk­schaf­ten in ei­ner po­li­tisch un­ab­hän­gi­gen Kom­mis­si­on über die Hö­he der Lohn-Un­ter­gren­ze. Heil kün­dig­te an, das Ver­fah­ren zu über­prü­fen: „Ich tei­le das Ziel, schnel­ler zu ei­nem hö­he­ren Min­dest­lohn zu kom­men“, sag­te Heil der Funke-Me­di­en­grup­pe. Die­se Über­prü­fung sei ein ge­setz­li­cher Auf­trag für das Jahr 2020. Die Ar­beit­ge­ber ha­ben be­reits vor ei­ner Er­hö­hung ge­warnt und von „po­li­ti­scher Lohn-Will­kür“ge­spro­chen.

Will ei­ne deut­li­che An­he­bung des Min­dest­lohns: Ar­beits­mi­nis­ter Heil (46, SPD).

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