Aue will den ers­ten Drei­er beim 1. FCH

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - VORDERSEITE - Tho­mas Nah­ren­dorf

AUE - Hei­den­heim an der Brenz, ei­ne be­schau­li­che Stadt mit 48 000 Ein­woh­nern in Baden-Würt­tem­berg. Dort gibt es viel zu se­hen, für Aue aber sel­ten et­was zu ho­len. Das soll sich heu­te än­dern. Der FCE will end­lich den ers­ten Drei­er in der Voith-Are­na ein­fah­ren.

Daniel Mey­er hat sich ges­tern zum zwei­ten Mal in die­ser Wo­che auf den Weg nach Hei­den­heim ge­macht. Am Di­ens­tag ver­folg­te er das DFB-Po­kal­spiel des 1. FCH ge­gen Sand­hau­sen (3:0) live vor Ort. Der Geg­ner hat al­so ei­ne eng­li­sche Wo­che zu ab­sol­vie­ren, sei­ne Jungs nicht. Ein Vor­teil? „Eher nicht“, so der Trai­ner. „Hei­den­heim lag schnell 2:0 in Front und hat das dann sou­ve­rän ge­spielt. Da wird es kei­ne Mü­dig­keit ge­ben“, sagt Mey­er.

Er er­war­tet ei­nen Geg­ner, der ge­nau­so kan­tig und ro­bust agiert wie Bie­le­feld. „Mit dem Un­ter­schied, Ar­mi­nia kam an­ge­schla­gen zu uns, Hei­den­heim hat ei­nen Lauf, ist fünf­mal un­be­siegt und das zweit­bes­te Heim­team. Wir wis­sen um die Schwe­re der Auf­ga­be. Das war schon be­ein­dru­ckend, mit wel­cher Klar­heit Hei­den­heim Sand­hau­sen be­herrscht hat. Trotz­dem ha­ben wir ein, zwei Din­ge ge­se­hen, die uns die Mög­lich­keit ge­ben, Lü­cken zu fin­den“, er­klärt der 39-Jäh­ri­ge.

Da­her wünscht sich Mey­er von sei­nen Man­nen ei­nen eben­so ab­ge­klär­ten Auf­tritt wie ge­gen Bie­le­feld: „Es war nicht un­ser bes­tes Spiel, aber wir wa­ren bru­tal sta­bil in der De­fen­si­ve und ge­dul­dig, ha­ben auf den Mo­ment ge­war­tet, das Tor zu ma­chen.“Die­se Rei­fe in der Ab­wehr for­dert er er­neut, da­zu ein bes­se­res An­griffs­spiel: „Das Selbst­ver­ständ­nis in un­se­re Stär­ken ist jetzt da. Wir ha­ben noch Luft nach oben, was die Of­fen­si­ve an­geht. Das wol­len wir nun zei­gen.“

Per­so­nell wird der Coach wohl auf je­ne Elf set­zen, die in Dres­den 1:1 ge­spielt hat. Heißt: Die zu­letzt ge­sperr­ten Ni­co­lai Rapp und Ca­lo­ge­ro Riz­zu­to keh­ren zu­rück. „Sper­ren pas­sie­ren, bei­de ha­ben vor­her ei­nen Su­per­job ge­macht“, so Mey­er.

Zu­letzt konn­te FCECoach Daniel Mey­er sei­ner Mann­schaft für die ge­zeig­ten Leis­tun­gen ap­plau­die­ren. Auch heu­te nach dem Spiel beim 1. FC Hei­den­heim wie­der?

Ca­lo­ge­ro Riz­zu­to (l. ge­gen den Main­zer Ger­rit Holtmann) kehrt nach sei­ner Gel­bSper­re heu­te in die Au­er Start­elf zu­rück.

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