Gans tra­di­tio­nell

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - RATGEBER -

Die Mar­tins­gans, klas­sisch auf­ge­tischt mit Klö­ßen und Rot­kohl, darf zu Eh­ren St. Mar­tins na­tür­lich nicht feh­len. So ge­lingt der Bra­ten per­fekt - Re­zept für acht Por­tio­nen: Drei klei­ne, säu­er­li­che Äp­fel schä­len, wür­feln und zu­sam­men mit drei ge­trock­ne­ten Zwetsch­gen, Zimt und zwei Ge­würz­nel­ken in Ap­fel­saft zie­hen las­sen. Den Back­ofen auf 200 Grad Cel­si­us Ober- und Un­ter­hit­ze vor­hei­zen. Die ge­wa­sche­ne, tro­cken ge­tupf­te Gans (fünf Ki­lo) in­nen und au­ßen mit Salz, Ma­jo­ran und Pfef­fer wür­zen, mit den ma­ri­nier­ten Äp­feln fül­len und zu­nä­hen. Den Bra­ten mit Sup­pen­grün und ei­nem hal­ben Li­ter Ge­mü­se­brü- he in ei­ne ein­ge­fet­te­te Pfan­ne ge­ben und bei 180 Grad vier bis fünf St­un­den bra­ten. Nach 30 Mi­nu­ten mit ei­nem Spieß in die Haut der Keu­len ste­chen, da­mit das Fett bes­ser aus­bra­ten kann. Die Gans re­gel­mä­ßig mit Brat­fett über­gie­ßen und Ge­mü­se­fond oder Was­ser nach­fül­len. Den Back­ofen die letz­ten 15 Mi­nu­ten auf 250 Grad stel­len, da­mit die Gans schön knusp­rig wird. Den Bra­ten­saft durch ein Sieb gie­ßen, even­tu­ell mit Ge­mü­se­brü­he oder Rot­wein ab­lö­schen und mit Salz, Pfef­fer und Ma­jo­ran ab­schme­cken. Die Gans tran­chie­ren, die Äp­fel-Fül­lung her­aus­neh­men und mit Rot­kohl, Knö­deln und dem Fond ser­vie­ren.

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