Gu­tes Omen für Dy­na­mo?

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - FUSSBALL - Von Dirk Lö­pelt

Der Fuß­ball steckt vol­ler Weis­hei­ten, die oft zu­tref­fen. Oder auch nicht. Ei­ne da­von be­sagt be­kann­ter­ma­ßen, dass das zwei­te Jahr nach ei­nem Auf­stieg oft ein schwie­ri­ges wird. Dy­na­mo hat die­se Er­fah­rung be­reits ge­macht. Ob die neue Sai­son bö­se Über­ra­schun­gen für un­se­re Schwarz-Gel­ben be­reit­hält? Kei­ner weiß es. Dass

die Er­war­tungs­hal­tung im Um­feld eher ge­dämpft ist, soll­te die Mann­schaft aber vor al­lem als Chan­ce be­grei­fen. Oh­ne den gro­ßen Druck, wie­der oben mit­spie­len zu müs­sen, lebt es sich schließ­lich leich­ter. Zu­dem hat Sport­di­rek­tor Ralf Min­ge recht, wenn er sagt, dass die Trup­pe, vor al­lem die Spie­ler aus der ver­gan­ge­nen Se­rie, Ver­trau­en und Re­spekt ver­dient und ver­die­nen. Im sel­ben Atem­zug er­in­nert er aber auch dar­an, dass die Ver­gan­gen­heit im Fuß­ball nichts zählt. Dass sich je­der Spie­ler, je­der Trai­ner, je­de Mann­schaft im­mer wie­der neu be­wei­sen muss. Zum

Schluss noch ei­ne al­te Weis­heit, die wir in die­sem Fall als gu­tes Omen für Dy­na­mo wer­ten: Ei­ner holp­ri­gen Vor­be­rei­tung folgt oft ein ge­lun­ge­ner Start. Ab heu­te wer­den wir’s se­hen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.