Der Prä­si­dent golft Trump im 17-tä­gi­gen „Ar­beits­ur­laub“

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - POLITIK -

WASHINGTON - US-Prä­si­dent Do­nald Trump ( 71) hat Washington ver­las­sen, um ei­nen 17 Ta­ge lan­gen Som­mer­ur­laub auf sei­nem Land­sitz und Golf­club in New Jer­sey zu be­gin­nen.

Der Auf­ent­halt in Bed­mins­ter, 70 Ki­lo­me­ter west­lich von New York, sei ein Ar­beits­ur­laub, hieß es. Der west­li­che Flü­gel des Wei­ßen Hau­ses, in dem der Prä­si­dent sein Bü­ro hat, wird in die­ser Zeit re­no­viert.

US-Prä­si­den­ten ge­hen tra­di­tio­nell im Au­gust in den Ur­laub. Ba­rack Oba­ma (56) reis­te nach Ha­waii oder Mar­tha’s Vi­ney­ard, Ge­or­ge W. Bush (71) auf sei­ne Ranch nach Te­xas. Das Wei­ße Haus be­tont im­mer, ein US-Prä­si­dent kön­ne sei­nen Amts­ge­schäf­ten über­all nach­ge­hen.

Al­ler­dings hat­te Trump im Ju­li 2015 ge­sagt: „Ich wür­de das Wei­ße Haus kaum je­mals ver­las­sen, weil so viel zu tun ist. Ich wä­re kein Prä­si­dent, der Ur­laub macht. Ich wä­re kein Prä­si­dent, der Aus­zei­ten nimmt.“

Nun aber wer­de Trump, der seit sei­nem Amts­an­tritt fast je­des zwei­te Wo­che­n­en­de gol­fen war, laut „Washington Post“En­de Au­gust 53 freie Ta­ge an­ge­sam­melt ha­ben. Das wer­den zu die­sem Zeit­punkt mehr als drei Mal so vie­le sein wie bei Oba­ma, der in den ers­ten Mo­na­ten sei­ner Prä­si­dent­schaft auf 15 kam.

Macht den Ab­flug: Do­nald Trump (71)

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