Klopp tobt: „Ab­seits!“Gi­roud im Glück

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - FUSSBALL -

LON­DON - Ein Ge­gen­tor in der Nach­spiel­zeit hat Jür­gen Klopp und den FC Li­ver­pool um ei­nen ge­lun­ge­nen Sai­son­start in der Pre­mier Le­ague ge­bracht.

Der deut­sche Te­am­ma­na­ger führ­te in sei­nem 100. Pflicht­spiel mit dem 18-ma­li­gen eng­li­schen Meis­ter nach zwei­fa­chen Rück­stand beim FC Wat­ford, bis Mi­guel Bri­tos (90.+3) per Kopf zum End­stand von 3:3 (2:1) traf. „Das drit­te Tor war Ab­seits“, tob­te Klopp, „das ist Pech. Wir hat­ten al­ler­dings ge­nü­gend Chan­cen, das Spiel vor­her zu ent­schei­den.“

Phil­ip­pe Cou­tin­ho stand an der Vi­ca­ra­ge Road nicht im Auf­ge­bot der „Reds“. Der bra­si­lia­ni­sche Of­fen­siv­spie­ler ist an­schei­nend wie Bo­rus­sia Dort­munds Ous­ma­ne Dem­be­le in den Streik ge­tre­ten, um sei­nen Trans­fer zum FC Bar­ce­lo­na vor­an­zu­trei­ben. Li­ver­pool, für das Sa­dio Ma­né (29.), Ro­ber­to Fir­mi­no (55., Foul­elf­me­ter) und der ägyp­ti­sche Zu­gang Mo­ha­med Sa­lah (57.) tra­fen, schließt ei­nen Ver­kauf al­ler­dings aus.

Der FC Ar­senal er­öff­ne­te die Sai­son spek­ta­ku­lär. Dank ei­nes spä­ten Dop­pel­schlags ran­gen die „Gun­ners“Leices­ter Ci­ty 4:3 (2:2) nie­der. Die ein­ge­wech­sel­ten Aa­ron Ram­sey (83.) und Oli­vier Gi­roud (85.) ver­hin­der­ten

Oli­vier Gi­roud (2.v.r.) hat gera­de das späte Sieg­tor für Ar­senal er­zielt und dreht zum Ju­beln ab. Sei­ne Team­kol­le­gen fei­ern ihn schon.

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