De Mai­ziè­re will Asyl­be­wer­bern ans Geld

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - KOMMENTAR -

- Flücht­lin­ge er­hal­ten in Deutsch­land ver­gleichs­wei­se viel Geld, meint In­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (63) - da­her hat sich der CDU-Po­li­ti­ker für ein­heit­li­che Leis­tun­gen und Asyl­ver­fah­ren in al­len EU-Län­dern aus­ge­spro­chen.

„Die Leis­tun­gen für Flücht­lin­ge sind (in Deutsch­land) im EU-Ver­gleich ziem­lich hoch. Das ist Teil des So­geffekts nach Deutsch­land“, sag­te de Mai­ziè­re der „Rhei­ni­schen Post“. Auch beim Rechts­schutz müss­ten glei­che Stan­dards gel­ten. „Bei uns kön­nen ab­ge­lehn­te Asyl­be­wer­ber über di­ver­se recht­li­che Kla­ge­we­ge ih­re Ab­schie­bung hin­aus­zö­gern, deut­lich mehr als an­ders­wo.“In Län­dern mit hö­he­ren Le­bens­hal­tungs­kos­ten kön­ne es ent­spre­chen­de Kauf­kraft­zu­schlä­ge für die Be­rech­tig­ten ge­ben.

Grü­ne und Lin­ke kri­ti­sier­ten den Vor­stoß. Sie se­hen da­rin ei­nen Bruch des Grund­ge­set­zes. Grü­nen-Spit­zen­kan­di­da­tin Ka­trin Gö­ring-Eckardt (51): Der Vor­schlag zei­ge, dass sich die „Uni­on im Wett­lauf mit FDP und AfD für nichts mehr zu scha­de ist“.

Will Flücht­lin­gen das Geld kür­zen: In­nen­mi­nis­ter de Mai­ziè­re (63).

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