Du­lig (SPD) will CDU-Vor­stoß den Rü­cken stär­ken

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - SACHSEN -

DRES­DEN - Rü­cken­wind für ei­nen mög­li­chen Aus­bau der A 4: Ver­kehrs­mi­nis­ter Mar­tin Du­lig (43, SPD) un­ter­stützt ei­nen Vor­stoß von CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten aus der Ober­lau­sitz zum Aus­bau der Au­to­bahn 4 zwi­schen Gör­litz und Dres­den.

„Je­der Stau ist ei­ner zu viel und är­ger­lich“, sag­te Du­lig. „Auch ich ste­he an der Sei­te der Be­trof­fe­nen, gleich ob Pend­ler oder Brum­mi­fah­rer.“Er sei ge­spannt auf die Vor­schlä­ge zur Um­set­zung. Die Lan­des­re­gie­rung be­rei­tet nach sei­nen An­ga­ben ei­ne Nach­mel­dung zum Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan für ei­nen Aus­bau des A 4-Teil­stücks von Dres­den-Nord bis Bur­kau vor.

Auch der Ver­brei­te­rung zwi­schen dem Drei­eck Nos­sen und Dres­den-Nord in Rich­tung Chem­nitz ste­he das Mi­nis­te­ri­um of­fen ge­gen­über. Wenn es die CDU schaf­fe, den Bund da­von zu über­zeu­gen, den Stand­strei­fen frei­zu­ge­ben und trotz­dem Si­cher­heit bei Un­fäl­len oder Pan­nen zu ga­ran­tie­ren, ste­he er da­hin­ter.

Nach jüngs­ten Zäh­lun­gen liegt der Ta­ges­durch­schnitt bei et­wa 40 000 Fahr­zeu­gen auf dem für 70 000 Fahr­zeu­ge aus­ge­leg­ten Ab­schnitt, mit zu­neh­men­der Ten­denz. Der CDU-Initia­ti­ve zu­fol­ge liegt die Be­las­tung „an ei­ni­gen Ta­gen der Wo­che“je­doch bei mehr als 80 000 Fahr­zeu­gen.

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