„Wir brau­chen ei­ne Wen­de“Buf­fon bangt jetzt um Ita­li­en

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - FUSSBALL -

ROM - Die Tor­wart-Le­gen­de ist be­sorgt, der Na­tio­nal­trai­ner alar­miert und die Pres­se in Pa­nik: Nach dem ma­ge­ren 1:1 ge­gen Ma­ze­do­ni­en müs­sen die Ita­lie­ner auf dem Weg zur WM-End­run­de den Um­weg über die Play-offs (9. und 14. No­vem­ber) neh­men.

Und selbst die sind vor dem mor­gi­gen Spiel der Grup­pe G ge­gen Al­ba­ni­en noch nicht end­gül­tig si­cher.

„Wir dach­ten, auf ei­nem hö­he­ren Ni­veau zu sein“, sag­te Kee­per Gi­an­lu­i­gi Buf­fon kon­ster­niert. Die 0:3-Nie­der­la­ge bei den mitt­ler­wei­le qua­li­fi­zier­ten Spa­ni­ern An­fang Sep­tem­ber ha­be die Si­cher­heit ge­raubt, da­her for­der­te Buf­fon nach sei­nem 172. Län­der­spiel: „Jetzt müs­sen wir uns mit Stolz aus die­ser La­ge auf­raf­fen. Wir brau­chen ei­ne psy­cho­lo­gi­sche Wen­de.“

Trai­ner Gi­an Pie­ro Ven­tura mein­te: „Das ist die ne­ga­tivs­te­neg Pha­se, seit­dem ich die­ses Amt über­nom­men ha­be.“Nach der EM 2016 hat­te Ven­tura An­to­nio Con­te ab­ge­löst und mit der Squa­dra Az­zur­ra in der Qua­li Spa­ni­en lan­ge Ge­gen­wehr ge­bo­ten. Die Auf­bruch­stim­mung ist längst ver­pufft. „Die Az­zur­ri ver­sin­ken im to­ta­len Cha­os“, schrieb Gaz­zet­ta del­lo Sport. „Jetzt braucht man ein an­de­res Ita­li­en. Die Na­tio­nal­mann­schaft hat ei­nen gro­ßen Schritt zu­rück ge­macht“, kom­men­tier­te Cor­rie­re del­lo Sport.

Gi­an­lu­i­gi Buf­fon

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