Neu­haus sau­er auf den Schi­ri - prompt ent­schul­digt sich Sa­ther

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - FUSSBALL -

ER­FURT - Der SGD-Trai­ner grätsch­te um­ge­hend da­zwi­schen, nur ver­bal, ver­steht sich: „Falsch!“, pro­tes­tier­te Uwe Neu­haus. „2:0!“sei das rich­ti­ge Er­geb­nis des Be­ne­fiz­spie­les sei­ner Dy­na­mos beim Dritt­li­ga-Schluss­licht Rot-Weiß Er­furt. Of­fi­zi­ell hieß es am En­de na­tür­lich 2:1 für den Zweit­li­gis­ten aus Dres­den. Aber da war ja die­ser Elf­me­ter für die Haus­her­ren. Der war ge­lin­de ge­sagt lä­cher­lich und är­ger­te Neu­haus um so mehr. „Das war ja noch nicht mal im An­satz ei­ner“, schimpf­te er. Flo­ri­an Bal­las hat­te RWES­tur­mi­ko­ne Cars­ten Kamm­lott im Straf­raum den Ball vom Fuß stie­bitzt - ab­so­lut fair. Schieds­rich­ter Alex­an­der Sa­ther zeig­te zur Über­ra­schung al­ler An­we­sen­den im Stei­ger­wald­sta­di­on auf den Punkt - 1:1 in der 41. Mi­nu­te. In ei­nem Test­spiel kei­ner Auf­re­gung wert, könn­te man den­ken. Doch Neu­haus sah das ge­plan­te Er­folgs­er­leb­nis in Ge­fahr, und das war und ist in der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on äu­ßerst wich­tig. „Ein grö­ße­res Ne­ga­tiv­er­leb­nis als die­sen Aus­gleich gibt’s nicht, da är­gert man sich das gan­ze Spiel drü­ber. Und das war für bei­de Mann­schaf­ten kein nor­ma­ler Test“, er­klär­te Neu­haus, der sich am En­de doch noch über ei­nen Sieg freu­en konn­te. „Es­war kein hoch­klas­si­ges Spiel, aber ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung. Den Sieg neh­men wir ger­ne mit.“

Üb­ri­gens: Schi­ri Sa­ther (30/ Grim­ma) kam in der Halb­zeit in die Dy­na­mo-Ka­bi­ne, um sich für sei­nen Faux­pas zu ent­schul­di­gen ... di­lö

Uwe Neu­haus (r.) schimpft mit Schi­ri Alex­an­der Sa­ther.

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