Schal­ten oder wal­ten las­sen?

Ge­trie­be­typ ist oft auch Glau­bens­fra­ge

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - AUTO -

W ill man ein neu­es Au­to kau­fen, muss man sich in vie­len Fäl­len nicht nur zu­nächst für Mo­dell und Mo­to­ri­sie­rung, son­dern auch für ei­ne Ge­trie­be­art ent­schei­den. Wel­cher Fah­rer­typ bin ich: Will ich ein­fach nur be­quem von A nach B kom­men oder sport­lich un­ter­wegs sein, Ben­zin spa­ren oder ei­nen be­son­ders güns­ti­gen Kauf­preis er­zie­len? Es gibt mitt­ler­wei­le ei­ne brei­te Pa­let­te an ver­schie­de­nen Ge­trie­be­ty­pen.

68 Pro­zent al­ler Eu­ro­pä­er set­zen laut ADAC auf ein Au­to mit Hand­schal­tung. Das ist bei der An­schaf­fung güns­ti­ger, weil tech­nisch sim­pler und we­ni­ger auf­wen­dig. Da­zu lässt sich mit dem rich­ti­gen Fahr­stil meist ein ge­rin­ge­rer Ver­brauch er­zie­len als bei Au­to­ma­tik­ge­trie­ben. Au­ßer­dem macht das Fah­ren mit ei­ner kna­cki­gen ma­nu­el­len Schal­tung - auf der rich­ti­gen Stra­ße - ein­fach Spaß und man fühlt sich stär­ker mit dem Au­to ver­bun­den. Ein Pu­ris­ten-Ar­gu­ment, das aber nach wie vor für vie­le Fah­rer gilt. Und dies, ob­wohl es auch ein paar Ar­gu­men­te ge­gen ein ma­nu­el­les Ge­trie­be gibt: Es ist auf­wen­di­ger zu hand­ha­ben, vor al­lem in Stop-and-Go-Pha­sen oder im Stau. Au­ßer­dem führt ein Feh­ler beim Schal­ten schnel­ler zu ei­nem Scha­den als bei ei­nem Au­to­ma­tik­ge­trie­be.

Noch im­mer wird in Eu­ro­pa die Hand­schal­tung be­vor­zugt.

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