Trai­ner Enochs 3 Punk­te ge­gen die al­te Lie­be?

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - FUSSBALL -

ZWI­CKAU - Die Emo­tio­nen hiel­ten sich bei Joe Enochs in den letz­ten Ta­gen in Gren­zen. Die heu­ti­ge Par­tie ge­gen den VfL Os­na­brück ist für den US-Ame­ri­ka­ner „bu­si­ness as usu­al“- nicht mehr und nicht we­ni­ger.

„Gro­ße Ge­füh­le hat­te ich nicht, ich ha­be mich mehr auf uns kon­zen­triert“, be­tont Enochs. Da­bei hat er den VfL von 1996 bis 2017 als Spie­ler, Ju­gend­coach und Chef­trai­ner mit­ge­prägt. Mit 388 Ein­sät­zen ist der US-Boy Re­kord­spie­ler und Kult­fi­gur in ei­nem. Im Sta­di­on gibt es die „Joe Enochs Kin­der­tri­bü­ne“, büKin­der­tri­bü­ne“, in der Stadt be­trieb er bis 2013 die „Enochs-Bar“. Der jet­zi­ge Coach Da­ni­el Thiou­ne wohn­te zwei Stra­ßen ent­fernt.

Os­na­brück und er, das pass­te bis zur Be­ur­lau­bung im Ok­to­ber 2017 wie die Faust aufs Au­ge. Heu­te will Enochs zei­gen, dass es auch beim FSV passt: „Wir wol­len drei Punk­te. Das muss nach den letz­ten Spie­len, in de­nen nicht viel ge­lun­gen ist, das Ziel sein“, be­hält sich Enochs tak­ti­sche Än­de­run­gen vor: „Um ziel­stre­bi­ger und mit mehr Of­fen­siv­kraft zu agie­ren, ist die Um­stel­lung auf zwei Stür­mer ei­ne Op­ti­on.“mthi

Der heu­ti­ge FSV-Coach Joe Enochs (l.) be­strei­tet hier als Spie­ler des VfL Os­na­brück ei­nen Zwei­kampf mit dem da­ma­li­gen St. Pau­lia­ner Ah­met Ku­ru.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.