Ka­pi­tän Hart­mann und Ebert nicht zu er­set­zen!

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - FUSSBALL -

DRES­DEN - Dy­na­mos Mann­schafts­ka­pi­tän Mar­co Hart­mann und sein Vize Patrick Ebert brin­gen zu­sam­men nicht nur 61 Le­bens­jah­re auf den Platz, son­dern auch ei­ne gan­ze Men­ge Er­fah­rung. Die­se hat im Sach­sen­der­by ge­gen Erz­ge­bir­ge Aue sicht­lich ge­fehlt.

Kaum zu glau­ben, welch gro­ßen Un­ter­schied das Feh­len von zwei Spie­lern aus­macht. Hart­mann (30) pau­sier­te we­gen Knie­pro­ble­men, Ebert (31) saß ei­ne Gelb-Sper­re ab.

Zwar wur­de Hart­mann mit Sö­ren Gon­ther (31) von ei­nem wei­te­ren Füh­rungs­spie­ler und Teil des Mann­schafts­ra­tes wür­dig ver­tre­ten, doch Gon­ther ist eben kein Hart­mann, was er selbst zu­gibt: „Es ist klar, dass wir ‚Har­ti‘ mit sei­ner Art zu spie­len brau­chen.“

Auch Dy­na­mo-Coach Ma­ik Wal­pur­gis trau­er­te sei­nen feh­len­den Leit­wöl­fen hin­ter­her: „,Har­ti‘ und ,Ebi‘ sind schon zwei An­füh­rer auf dem Platz, die mit ganz viel Er­fah­rung so ein Spiel lei­ten kön­nen.“

Es war vor al­lem die Chan­ce für den ei­nen oder an­de­ren jün­ge­ren Spie­ler, sich her­vor­zu­he­ben und ei­ge­ne Füh­rungs­qua­li­tä­ten zu zei­gen. Doch bis auf den genann­ten Gon­ther konn­te kei­ner die Lü­cken wirk­lich fül­len - Hart­manns und Eberts Fuß­ab­drü­cke sind zu groß! „Bei­de sind wich­tig für uns und schwer zu kom­pen­sie­ren, bei­de hät­ten un­se­rem Spiel gut­ge­tan“, gab Wal­pur­gis zu. Da­für muss der Coach in Zu­kunft Lö­sun­gen fin­den, denn es wird nicht das letz­te Mal ge­we­sen sein, dass Hart­mann oder/und Ebert aus­fal­len. tjb

Mar­co Hart­mann (r.) und Patrick Ebert, hier beim Trai­ning, fehl­ten den Dy­na­mos im Der­by ge­gen den FCE Aue merk­lich.

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