Wal­pur­gis sau­er auf sei­ne Jungs

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - VORDERSEITE -

DRES­DEN - Es war das sieb­te Spiel un­ter der Lei­tung von Ma­ik Wal­pur­gis, zum ers­ten Mal war er nach dem Ab­pfiff ent­täuscht mit sei­nen Dy­na­mos. Der Coach ha­der­te vor al­lem mit der schlech­ten An­fangs­pha­se und spä­ter mit dem nicht ge­nutz­ten Vor­teil, ei­nen Mann mehr auf dem Feld zu ha­ben.

„Ich bin un­zu­frie­den“, grum­mel­te Wal­pur­gis nach dem 1:1 im Sach­sen­der­by ge­gen den FC Erz­ge­bir­ge Aue ins Mi­kro­fon. „Vor al­lem die ers­ten 25 Mi­nu­ten bis zum Ge­gen­tor ha­ben wir über­haupt nicht den Fußball ge­spielt, den wir be­spro­chen, den wir trai­niert ha­ben.“

Der 45-Jäh­ri­ge ist ei­gent­lich da­für be­kannt, sei­ne Ant­wor­ten so zu ver­schach­teln, dass der Zu­hö­rer da­nach ge­nau so schlau ist wie zu­vor. Die­ses Mal wa­ren sei­ne Wor­te aber ein­deu­tig. „Wir wa­ren im Po­si­ti­ons­spiel nicht gut, im Pass­spiel nicht gut, in den Zwei­kämp­fen, in den zwei­ten Bäl­len ...“, droh­te Wal­pur­gis‘ Kri­tik gar nicht mehr auf­zu­hö­ren: „Da muss ich schon su­chen, was in der Pha­se über­haupt gut war.“Doch das Tor zum 0:1 durch Au­es Phil­ipp Rie­se in der 24. Mi­nu­te hat­te dann ei­nen „Hal­loDie Schwarz-Gel­ben merk­ten selbst, dass es nicht läuft und po­si­tio­nier­ten sich im Mit­tel­feld neu. Mit der schnel­len

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