Jetzt ist Ita­li­en fast auf Ramsch-Ni­veau

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - POLITIK -

ROM/BRÜS­SEL - Die EU-Kom­mis­si­on sieht im Haus­halts­ent­wurf der ita­lie­ni­schen Re­gie­rung schwe­re Ver­stö­ße ge­gen die Re­geln der Eu­ro­zo­ne. Doch Rom bleibt un­be­ein­druckt. Trotz har­ter Kri­tik aus Brüs­sel will Ita­li­en sei­ne Plä­ne zur deut­lich hö­he­ren Neu­ver­schul­dung nicht än­dern. „Im Na­men un­se­rer Re­gie­rung ver­nei­ne ich, dass wir über die Re­du­zie­rung des De­fi­zits spre­chen, das bei 2,4 Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­dukts bleibt“, be­kräf­tig­te Vize-Pre­mier Lu­i­gi Di Maio noch vor Ablauf der ge­setz­ten EU-Frist zur Kor­rek­tur den Etat.

Die Ra­ting-Agen­tur Moo­dy‘s senk­te der­weil ih­re No­te für die Kre­dit­wür­dig­keit Ita­li­ens. Sie liegt da­mit nur noch ei­ne Stu­fe über dem be­rüch­tig­ten Ramsch-Ni­veau.

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