Vik­to­ria rast im Schnee­trei­ben und bei mie­ser Sicht zu Rang 4

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - SPORT -

SÖLDEN - Ein feh­ler­haf­ter zwei­ter Lauf hat Vik­to­ria Re­bens­burg zum Auf­takt im al­pi­nen Ski-Welt­cup ei­nen Po­dest­platz ge­kos­tet.

Im Rie­sen­sla­lom von Sölden wur­de die Dis­zi­plin-Ge­samt­sie­ge­rin der ver­gan­ge­nen Sai­son Vier­te. Rang drei ver­pass­te sie nur um fünf Hun­derts­tel. Der Sieg ging an Welt­meis­te­rin Tes­sa Wor­ley aus Frank­reich vor der Ita­lie­ne­rin Fe­de­ri­ca Bri­gno­ne (+0,35) und der ame­ri­ka­ni­schen Welt­cup-Ge­samt­sie­ge­rin Mi­kae­la Shif­frin

(+0,94).

Re­bens­burg, die im Vor­jahr auf dem Ret­ten­bach­glet­scher im ös­ter­rei­chi­schen Ötz­tal noch ge­won­nen hat­te, rutsch­te von Rang zwei im ers­ten Durch­gang noch aus den Po­de­strän­gen: „Nach der Aus­gangs­si­tua­ti­on wä­re es schön ge­we­sen, auf dem Po­di­um zu blei­ben. Ich bin nicht ganz zu­recht­ge­kom­men mit den Ver­hält­nis­sen, ha­be teil­wei­se die Schlä­ge voll er­wischt und es nicht so gut ge­macht wie Tes­sa.“

Bei leich­tem Schnee­trei­ben wa­ren die Sicht­ver­hält­nis­se sehr schlecht. Den­noch hielt sich der Frust bei der 29-Jäh­ri­gen in Gren­zen. Sie ha­be ge­merkt, dass die Form passt und „das ist sehr po­si­tiv“. Auch Al­pin­chef Wolf­gang Mai­er mein­te über sei­ne bes­te Renn­fah­re­rin, die als ein­zi­ge von vier Star­te­rin­nen das Fi­na­le er­reicht hat­te: „Man hat ge­se­hen, dass sie da­bei ist. Man muss die Kir­che im Dorf las­sen, das ist kein Bein­bruch. Es ist okay, passt schon.“Sie ha­be ei­nen Feh­ler ge­macht, „und das reicht auf dem Hang dann nicht“.

Die Kreu­the­rin Vik­to­ria Re­bens­burg saus­te ra­sant um die­ses Tor her­um ...... um am En­de als Vier­te ent­täuscht die Ar­me zu he­ben.

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