Mac­do­nald neu über­setzt

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - KULTUR -

Was Da­shiell Ham­mett und be­son­ders Ray­mond Chand­ler be­gan­nen, ha­be Ross Mac­do­nald voll­endet, so steht es als Zi­tat auf dem Buch­co­ver. Nicht nur dort ist man die­ser Mei­nung. Mac­do­nald (1915-’83) ist ein Groß­meis­ter des De­tek­tiv­ro­mans, das steht fest. Held sei­ner Ge­schich­ten ist der Pri­vat­de­tek­tiv Lew Archer, der es in die­sem Ro­man „Mut­ter und Toch­ter“mit ei­nem Pa­tri­ar­chen zu tun be­kommt, der ihn sei­ne ver­schwun­de­ne Toch­ter su­chen lässt. Dass der Dio­ge­nes Ver­lag Mac­do­nald der­zeit in Neu­über­set­zung ver­legt, ist über­aus ver­dienst­voll. (18 Eu­ro)

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