Sö­der will See­ho­fer be­er­ben

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - POLITIK -

MÜN­CHEN - Der baye­ri­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Mar­kus Sö­der (51) will Horst See­ho­fer (69) an der Spit­ze der CSU ab­lö­sen - und be­reits am kom­men­den Wo­che­n­en­de of­fi­zi­ell er­klä­ren, dass er das Amt des CSU-Chefs an­strebt. Auf ei­nem Son­der­par­tei­tag am 8. De­zem­ber soll Sö­der dann zu See­ho­fers Nach­fol­ger ge­wählt wer­den. Nach­dem Sö­der bis­lang kein In­ter­es­se am CSU-Vor­sitz ge­zeigt hat­te, soll er laut „Münch­ner Mer­kur“in­zwi­schen par­tei­in­tern deut­lich ge­macht ha­ben, dass er See­ho­fers Amt über­neh­men möch­te. Dem­nach brach­te auch der Rück­zug von CDU-Che­fin An­ge­la Mer­kel (64) Schwung in die De­bat­te. Zu­vor zö­ger­te Sö­der - weil er an­geb­lich nicht mit Mer­kel an ei­nem Ti­sche sit­zen woll­te. Mit den neu­en An­wär­tern für die CDU-Spit­ze ge­be es hin­ge­gen kei­ne Pro­ble­me. Ne­ben Sö­der gilt Par­tei­vi­ze Man­fred We­ber (46) als mög­li­cher Nach­fol­ger See­ho­fers.

Will den CSU-Vor­sitz an sich rei­ßen: Bay­ern Mi­nis­ter­prä­si­dent Sö­der (51).

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