Die ex­ak­te Dia­gno­se fin­den

Muenchner Merkur - - MÜNCHEN -

Wer sei­nen Schmer­zen auf den Grund ge­hen will, der muss viel Zeit mit­brin­gen, denn der Pa­ti­ent muss von Kopf bis Fuß un­ter­sucht wer­den. Die Schmerz­ver­ur­sa­cher – die Trig­ger­punk­te – be­fin­den sich in den Mus­keln und Fas­zi­en. Da wir aber über sechs­hun­dert Mus­keln mit ih­ren da­zu­ge­hö­ri­gen Fas­zi­en ha­ben, muss man die Su­che nach den Trig­ger­punk­ten op­ti­mie­ren. Die de­tail­lier­te Dia­gnos­tik ist die Ba­sis ei­ner er­folg­rei­chen Be­hand­lung, denn nur, wenn die Schmerz­ur­sa­che ge­nau er­kannt wird, kann sie auch ge­zielt und er­folg­reich be­han­delt wer­den. Da­für hat Prof. h. c. Dr. Wolf­gang Bau­er­meis­ter ei­ne ei­ge­ne sys­te­ma­ti­sche Vor­ge­hens­wei­se ent­wi­ckelt, die in meh­re­ren Stu­fen ab­läuft:

nFehl­stel­lun­gen des Kör­pers wer­den durch Dys­ba­lan­cen der Mus­keln und Fas­zi­en ver­ur­sacht. Die Dys­ba­lan­cen ent­ste­hen durch Trig­ger­punk­te in den Mus­keln und Fas­zi­en der Hüf­ten und der Bei­ne. Um her­aus­zu­fin­den, ob die Schmer­zen durch ei­ne Fehl­stel­lung be­güns­tigt wer­den, muss die Kör­per-Sta­tik un­ter­sucht wer­den. „Oft ist der Kör­per nach links oder rechts ver­scho­ben, und ei­ne Kör­per­sei­te muss die meis­te Last tra­gen. Das führt da­zu, dass das lin­ke Bein manch­mal zwan­zig Ki­lo mehr Ge­wicht auf die Waa­ge bringt als das rech­te Bein. Ge­gen die­se Ver­la­ge­rung muss die rech­te Kör­per­sei­te ge­gen­ar­bei­ten, was zu Über­las­tun­gen, Ver­span­nun­gen und Schmer­zen füh­ren kann und be­ste­hen­de Be­schwer­den ver­stärkt. Be­sei­tigt man die Trig­ger­punk­te in den Bei­nen

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